Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Zander (Sander lucioperca)

Schwedischer Zander (Sander lucioperca)
Schwedischer Zander

Beschreibung

Der Zander gehört zur Familie der Familie Percidae zu der ungefähr Einhundert in Süß- und Brackwasser lebende Arten gehören. Sie besitzen zwei Rückenflossen und ihre Afterflossen haben ein bis drei Hartstrahlen (eine Ausnahme macht nur der Kaulbarsch). Der Zander ist der größte Süßwasserfisch unter den Barschartigen in Europa. Das Maul ist zahnreich und am Ende des Unterkiefers befinden sich zwei große sogenannte Hundszähne. Der Oberkiefer reicht bis hinter das Auge, die Seitenlinie endet erst an der Schwanzflossenbasis. Der Rücken ist graugrün, an den Seiten sieht man acht bis zwölf schwarzbraune Querbinden, die sich zu Flecken auflösen und auch auf dem Schwanz und den beiden Rückenflossen zu finden sind. Zander werden 10 - 15, vereinzelt bis 20 Jahre alt.

 

Lebensweise

Sein Verbreitungsgebiet ist das Gebiet vom Aralsee bis zum Einzugsgebiet der Elbe, aber heute kommt er auch in großen Teile Westeuropas, in Spanien und den USA vor. Tagsüber versteckt sich der Zander in Bodennähe. Morgens und am frühen Abend schwimmt er zur Jagd an die Wasseroberfläche. Die Laichzeit liegt meist im April und Mai. In dieser Zeit legt das, Männchen eine Nestgrube aus Pflanzenresten an. Dort legt das Weibchen seine Eier ab, die von dem Männchen nach dem Schlüpfen sorgfältig bewacht werden und durch Wedeln der Flossen mit Frischwasser versorgt werden.

Ernährung

Erst lebt die Fischbrut von Zooplankton, aber schon mit 3 - 5 Zentimetern Länge fangen die Jungzander an fremden Laich zu fressen. Werden sie größer ernähren sie sich ausschließlich von anderen Fischarten.

Angelmethoden

Die beste Zeit für den Zanderfang ist der Juni. Die Fische haben abgelaicht und stürzen sich hungrig auf den Köder. Im Sommer ist es erst einmal ruhiger. Wenn das Wasser im Herbst wieder kühler wird, wird es wieder besser. Oft fängt man die Fische bis in den Dezember hinein. Als beste Tageszeit gilt der späte Abend, bis weit in die Nacht hinein oder der frühe Morgen. Dann kommt er auch eher in Ufernähe. Im allgemeinen ist der Zander ein Fisch der klares Wasser meidet. Bei angetrübtem Wasser kann man ihn auch eher einmal tagsüber erwischen. Zander kann man beim Grundfischen mit totem Köderfisch, beim Angeln mit der Twisterrute, beim Spinn- und Fliegenfischen fangen. Als Köder kann man Köderfisch, Shads, Twister, Gummiwürmer, Bleiköpfe, Spinner, Blinker , Wobbler oder Streamer einsetzen.

Kulinarisches

Der Zander ist einer der schmackhaftesten Süßwasserfische. Er eignet sich gut für allle Zubereitungsarten. Lecker ist er, z.B. im Sesammantel gebraten und mit wildem Reis serviert.