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wrackangeln

Angeln im Trondheimfjord

Campingplatz am Trondheimfjord
Campingplatz am Trondheimfjord. Foto: Hans-Joachim Franzen

Der 130 Kilometer lange Trondheimfjord ist ein sehr breiter Fjord, die Fische verteilen sich auf einer größeren Fläche und deshalb sind im Trondheimfjord schwerer zu finden in anderen Fjorden. Aber, wie in anderen Fjorden auch, gibt es hier bessere und schlechtere Angelstellen.

Eine der besten Stellen ist der Skarnsund, der Sund der der Trondheimfjord mit dem offenen Meer verbindet. Vor allem bei Voll- und Neumond, also bei Phasen besonders starker Strömung, kann man hier sehr erfolgreich angeln.

Der Skarnsund ist bis 230 Meter tief, die idealen Angelstellen sind die Kanten und Plateaus im und vor dem Sund. Der stärkste und beliebteste Kämpfer ist der Köhler, aber auch Dorsch, Schellfisch, Wittling, Leng, Rotbarsch und Lumb gehen an den Haken.

Norwegische Angler stellen im Trondheimfjord erfolgreich dem Eishai nach. Der Eishai erreicht zwar Gewichte bis über 2.500 Kilogramm, aber er "kämpft" sehr gemächlich und ist kulinarsch sehr wenig attraktiv.

Wem es nicht auf Riesenfänge ankommt, der kann überall an den Ufern des Fjordes sein Glück versuchen. Im Sommer kommen Makrelen in Wurfweite und können schnell den Eimer füllen. Oft ziehen aber nur kleinere Trupps vorbei und man kann froh sein zwei, drei oder vier Makrelen fürs Abendessen zusammen zu bekommen. Wer in Ufernähe blinkert oder mit kleinen Pilkern bis 60 Gramm fischt, der kann in Grundnähe auch Dorsche von 10 oder mehr Pfund Gewicht erwischen. Und auch Pollack, Köhler und andere Fischarten können beim aktiven Angeln mit Blech- oder Gummiködern an den Haken geben. Auf sandigen Grund sollte man auch mal sein Glück mit Naturködern wie Muscheln, Meeresschnecken oder Fischfetzen probieren.