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wrackangeln

Skandinavische Riviera

Foto: Pål Bugge/NTR

Südnorwegen wird auch die skandinavische Riviera genannt. Zahlreiche Schären, malerische Fjorde, tiefe Täler, und gewaltige Berge prägen die Landschaft. Außerdem gibt es nette kleinere Städte, in denen der Rest der Familie shoppen gehen kann, während der Papa angelt.

Das Wetter und die Temperaturen an der Küste sind denen in Norddeutschland ähnlich. Also nicht vergessen die Badesachen mit einzupacken, den im Hochsommer locken die sauberen Sandstrände Südnorwegens.

 

Die Gebiete in Norwegen sind in Provinzen aufgeteilt. Die Provinz von Kristiansand bis Flekkefjord heißt Vest Agder. Von Flekkefjord bis Stavanger folgt dann die Provinz Rogaland. Hordaland ist die Provinz von Stavanger bis Haugesund.

Erfolgreich die Angel auswerfen

Foto: Wolfgang Schulte/NTR

Fast überall findet sich auch in Südnorwegen ein Gewässer in dem sich erfolgreich die Angel auswerfen sich. Viele Urlauber campen, aber auch Hüttenurlaub ist sehr beliebt. Wobei "Hütten", auf Norwegisch Hytta, sowohl einfache als auch sehr luxuriöse Ferienhäuser sein können. Die Hütten haben einen hohen Standart und Boote können Sie überall mieten. Zu vielen Häusern, die am Wasser liegen, gehören Boote standardmäßig dazu. Fast alle Skandinavier lieben das Wasser und angeln ist, nicht nur im Urlaub, sehr beliebt.

 

Südnorwegen ist von Deutschland aus relativ schnell zu erreichen. Deswegen eignet es sich, im Gegensatz zu den nördlichen Regionen Skandinaviens, ganz hervorragend auch für einen kürzeren Urlaub.

Foto: Bernd Kuleisa/NTR

Am schnellsten erreicht man Südnorwegen bei einer Fahrt durch Dänemark, genauer gesagt Jütland. Die Fahrt dauert vier bist fünf Stunden. Dann sind Sie z.B. in Hirtshals. Von dort braucht die Fähre nur noch vier ein halb Stunden bis Kristiansand. Eine Alternative ist die Fähre von Frederikshavn nach Larvik, die gut sechs Stunden benötigt. Wenn Sie weiter nördlich Ihr Quartier aufschlagen möchten, sollten Sie die Fähre von Hansthom nach Egersund nehmen. Sie ist gut sieben Stunden unterwegs und auch für einen kürzeren Urlaub noch zu empfehlen.
Am bequemsten ist es die Kiel nach Oslofähre zu nehmen.Die Fähre braucht etwa 19 Stunden und ausgeschlafen kommen die Gäste um 9.30 Uhr in Oslo an. Viele Ziele können dann am selben Tag noch bequem erreicht werden.

Die Fangaussichten

Foto: H.J.Franzen

Die Fangaussichten sind in Südnorwegen überall gut. Die ganz kapitalen Fische werden meist aber weiter nördlich gefangen. Dafür stimmt die Anzahl der gefangenen Fische.

Das Angeln im Meer ist frei, nur für die Seen und Flüsse muß man einen Erlaubnisschein kaufen. Den bekommt man entweder bei dem Besitzer des Gewässers oder auf dem Postamt. Oftmals hat auch der Besitzer der Hütte, die man gemietet hat, einen eigenen See oder Flussabschnitt, oder besitzt das Fischereirecht.

Da die Skandinavier selten auf Weißfisch, Hecht, Aal und Barsch angeln, kann das Angeln auf diese Fischarten sehr erfolgreich sein. Selbst der Lachs ist in vielen Flüssen vertreten und die Erlaubnisscheine sind oft noch recht günstig zu bekommen.

Sehr interessant als Meeresangelrevier ist z.B. die Insel Karmøy. Sie liegt im Boknafjord. Dort findet jedes Jahr im August das Deep Sea Angling Festival, ein großes mehrtägiges Angelfest, statt. Es wird durchgeführt vom Meeresangelverein Tananger SDFSC. Um Karmøy zu erreichen, muß man die Fähre benutzen. Sie fährt alle 2 Stunden von Stavanger ab. Der bekannteste Fjord in Südnorwegen ist aber sicherlich der Hardangerfjord, der schon viele gute Lengfische, Heilbutt, Dorsch, Köhler, aber auch Meerforellen und Lachse an den Haken gebracht hat.