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wrackangeln

Segelfisch (Istiophorus platypterus)

Beschreibung
Der Segelfisch ist im Rückenbereich tiefblau bis silbrig, mit streifenartigen Unterbrechungen. Dabei findet man oft einen pink- oder goldfarbenen Schimmer. Die stark segelförmig ausgeprägte Rückenflosse ist meist doppelt so lang wie hoch und gibt dem Sailfish seinen Namen. Der Oberkiefer endet in einen langen, spitzen speerförmigen Fortsatz.


Lebensraum
Der Segelfisch, auch manchmal fälschlicherweise Spearfish (Speerfisch) genannt, lebt in den tropischen und subtropischen Meeren des Indischen und Pazifischen Ozeans. In Australien hauptsächlich im Bereich des Top End (Nordqueensland). Als Wanderer im Oberflächen- und Mittelwasserbereich hält er sich hauptsächlich in den Riffbereichen und Abbruchkanten der Kontinentalplatten auf. Auf seiner Speisekarte finden wir Tintenfische, Makrelen, Meeräschen, fliegende Fische und andere Kleinfischarten, welche er mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 50 Kilometer pro Stunde verfolgt. Er erreicht eine maximale Länge von vier Metern bei einem Gewicht bis 100 Kilogramm.


Angelmethoden
Oft sieht man den Segelfisch spielerisch seine Nahrung an der Oberfläche jagen. Das Trolling (Schleppfischen) mit Natur- oder Kunstködern ist aus diesem Grunde eine vielversprechende Fangmethode. Bevorzugt mit Light Tackle Ausrüstung befischt, bietet er einen kampf- und sprungstarken schnellen Drill. Die beste Fangzeit ist die wärmeren Jahreszeit zwischen November und Februar. Fische bis 45 Kilogramm sind als normale Fanggröße zu bezeichnen. Auch die künstliche Fliege bietet gute Fangaussichten und guten Sport.
In den meisten Fällen gilt auch beim Sailfish catch & release.
Kulinarisches
Er hat ein schmackhaftes und dunkles Fischfleisch. Das räuchern, sowohl kalt, als auch warm, dürfte je nach Geschmack die beste Zubereitungsart sein. Allerdings sind gebratene Steaks, mit Kräuterbutter und Ofenkartoffel, auch ein Versuch wert.