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wrackangeln

Seeteufel (Lophius piscatorius)

Seeteufel
Seeteufel. Foto: Meocrisis/GNU-Lizenz

Der Seeteufel oder auch Anglerfisch genannt, ist an seinem überproportional großen Kopf gut zu erkennen.

Seeteufel finden sich im Nordatlantik und im Mittelmeer in Tiefen bis zu 600 Metern, aber während der Laichzeit im Frühling können sie auch in Tiefen von bis zu 1800 Metern hinabschwimmen. Die Laichgründe der Seeteufel liegen in den Gewässern westlich der britischen Inseln.

Der Seeteufel kann eine Länge bis zu 170 Zentimetern und Gewichte bis 50 Kilogramm erreichen.

Seeteufel gehen meist beim Naturköderangeln, aber auch beim Pilken als Beifang an den Haken. Man wird ihn stets nur in Grundnähe fangen. Köder können Pilker oder Fische sein, beispielsweise vom Hering, Sandspierling, Makrele oder Köhler. Auch Fischfetzen oder Kombiköder also Fisch-Krabbe oder Fisch-Tintenfischkombinationen können erfolgreich sein.

Beim Drill bietet der Seeteufel wenig aktiven Wiederstand, nur sein teilweise hohes Gewicht und der Wasserwiederstand, den sein geöffnetes Maul verursacht, kann den Drill erschweren.