Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Scholle (Pleuronectes platessa)

Scholle

Beschreibung

Andere deutsche Namen für die Scholle sind Goldbutt und Glattbutt (was aber falsch ist, der Glattbutt ist eine eigenen Art) oder einfach nur Butt. Die Scholle ist ein Plattfisch und hat rot-goldene Flecken auf der Körperoberseite und den Flossen. Die Unterseite ist rauh. Bei guten Lebensbedingungen kann sie bis zu sieben Kilogramm schwer und 90 Zentimeter lang werden. Die meisten gefangenen Exemplare sind bis 50 Zentimeter lang. Die Laichzeit ist, in Mitteleuropa, im Mai und Juni.

Scholle
Eine schöne Scholle vom Gelben Riff

Lebensraum

Im Gegensatz zu Flunder oder Kliesche bevorzugt sie tieferes und salzhaltigeres Wasser. Gefangen werden Schollen an sämtlichen europäischen Küsten, nur in der Ostsee ist sie recht selten. Sie kommt aber auch vor Grönland vor. Die Scholle hält sich in Tiefen von 12 bis 200 Metern auf. Meist gräbt sie sich in den Boden ein, nur die Augen beobachten die Umgebung.

Ernährung

Ihre Nahrung besteht aus Würmer, Schnecken, Krebse und Fischen.

 

Angelmethoden

Die Scholle wird meist mit der Grundangel gefangen, als Köder werden Watt- und Seeringelwürmer genommen, aber auch kleine Fische können gute Fische bringen. Oft bewährt sich ein rotierender Löffel vor dem Köder, auch langsames Heranzupfen macht die Fische neugierig. Als Hakengrößen haben sich 1/0 bis 4er als geeignet herausgestellt.

Kulinarisches

Wenn sie jung ist, ist ihr Fleisch oft noch etwas weich, bei älteren Exemplaren ist es sehr fest und sehr wohlschmeckend. Wenn man eine große Pfanne hat, kann man sie mehlieren und im ganzen, mit einigen Speckwürfeln braten. Aber auch filetiert, mit einer Hummerfarce gefüllt, zusammengerollt, im Ofen gegart und mit einem Meursault serviert ist sie ein Erlebnis.