Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Angeln in der Schlei

Schlei - Während der Heringszeit sind viele Boote überfüllt
Schlei - Während der Heringszeit sind viele Boote überfüllt. Foto: Hans-Joachim Franzen

Die Schlei ist mit etwa 40 Kilometern Länge Deutschlands größte Binnenförde. Die Schlei ist, auch wegen der weitgehend fehlenden Berufsschifffahrt, ein Paradies für Angler und Naturliebhaber.

Vor allem in der Heringszeit wimmelt es auf und an der Schlei von Anglern. Selbst kleinste Boote sind meist mit mehreren Anglern besetzt, die Wasserschutzpolizei drückt meist ein Auge zu, solange die Angler vorschriftsmäßig den Ankerball gesetzt haben. Allerdings sollte man es strikt vermeiden mitten im Fahrwasser zu ankern. 

Neben den Heringen wird an der Schlei auch oft sehr erfolgreich auf Meerforelle, Dorsch und Plattfisch geangelt, vor allem bei längeren Ostwindlagen, da dann reichlich Salzwasser in die Schlei gedrückt wird.

An der Schlei finden sich reichlich Liegeplätze für Boote und Schiffe jeder Größe.

Vernünftig ist es den Angelschein in der Stadt Arnis zu kaufen. Dort erhält man einen Jahresschein ab der Büsdorfer Breite bis zur Schleimündung in die Ostsee für 11,50 Euro. In Kappeln ist der Schein deutlich teurer.