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wrackangeln

Saiblinge (Salvelinus)

Beschreibung

Alle Saiblinge haben einen torpedoförmigen und lachsähnlichen Körper mit einer Fettflosse. Ihre weite Mundspalte reicht bis hinter die Augen. Bei älteren Exemplaren findet man des öfteren einen Buckelrücken. Saiblinge gehören zu den Salmoniden, den lachs-, und forellenartigen Fischen. Der äußerliche Unterschied liegt in der Färbung. Saiblinge haben eine helle Zeichnung auf dunklem Untergrund, bei den Forellen-, bzw. Lachsartigen sind es umgekehrt.

Bachsaiblinge (Salvelinus fontinalis)

Die Farbe ist beim Bachsaibling braungrün marmoriert, mit roten und gelben Punkten an den Flanken. Beim Seesaibling reicht die Farbe von braun bis olivgrün, der Bauch ist gelborange. Bachsaiblinge haben fast die gleichen Nahrungsansprüche und leben an ähnlichen Plätzen wie die Bachforelle. Sie konkurrieren miteinander und manchmal verdrängen die Forellen die Saiblinge. Bachsaiblinge vertragen allerdings das sauerstoffärmere Wasser, wie es z.B. in den Quellgebieten zu finden ist. Außerdem kommen sie gut mit Wasser mit niedrigem pH-Wert zurecht, falls es kälter als 16 Grad ist. Der Bachsaibling kann auch in regulierten Wasserläufen ohne Versteckmöglichkeiten leben. Mit zwei bis drei Jahren wird er geschlechtsreif. Die Laichzeit ist von Oktober bis Dezember.

Seesaibling (Salvelinus alpinus salvelinus)

Der Seesaibling hat einen torpedoförmigen Körper. Jungtiere sind schlank, ältere gedrungener. Seine Färbung ist blaugrün bis braun mit hellen Punkten. Der Bauch ist weißlich bis gelborange. Häufig ist er in der Freiwasserzone, bis über 100 Meter Wassertiefe zu finden. Jungtiere trifft man öfters in Schwärmen an, Ältere sind meist Einzelgänger. Seesaiblinge sind bei uns selten geworden und schwer zu fangen. Meist wird ihnen von Spezialisten mit der Tiefenschleppangel nachgestellt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Deutschland, Österreich und der Schweiz über Nordeuropa bis nach Kanada.

 

Lebensraum

Ihre Heimat der Saiblingsarten sind die kalten Gewässer der Nordhalbkugel. Bei uns am bekanntesten sind der Bach-, und der Seesaibling. Des weiteren der arktische Saibling und der amerikanische Seesaibling. Wie bei den Forellen und Lachsen gibt es Arten die im Meer leben und zum Laichen in die Flüsse und Bäche aufsteigen und lokale Arten die ihr ganzes Leben im Süßwasser bleiben.

 

Angelmethoden

Die Methoden sind weitgehend die Gleichen wie bei den Forellen. Am sportlichsten gelten die Fliegenfischerei und das Spinnfischen. In Alaska und Kanada wird in großen See sehr erfolgreich die Schleppangel eingesetzt.

 

Kulinarisches

Alle Saiblinge sind ausgezeichnete, sehr begehrte Sportfische. Es bieten sich die Gleichen Zubereitungsarten wie  bei den Forellen an.