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wrackangeln

Der Rotbarsch (Sebastes marinus)

Den Rotbarsch findet man im Nordatlantik in Wassertiefen von 30 – 1000 Metern.
Man unterscheidet den kleinen und den großen Rotbarsch. Der Rotbarsch zählt zu den Drachenköpfen. Der Fisch ist durch seine rote Farbe und seine zahlreichen kleineren Stacheln im Kopfbereich gut von anderen Fischen zu unterscheiden. Sie vermehren sich nur langsam, da die Geschlechtsreife erst nach über zehn Jahren eintritt und die Fische lebendgebährend sind.

 

Angeln auf Rotbarsch

Rotbarsche treten in Schwärmen auf und gehen desöfteren als Beifang in norwegischen Gewässern an den Haken. Da die in der üblichen Wassertiefe von 30 bis 80 Metern gefangenen Fische nur klein sind, werden sie oft lieblos über Bord geworfen, was die Fische oft nicht überleben (Schwimmblase dehnt sich stark aus). Dabei schmecken auch kleine Rotbarsch sehr gut.

Wer gezielt aif Rotbarsche angeln möchte , sollte Unterwasserplateaus aufsuchen, eine Makrelenmontage bestückt mit Herings- oder Makrelenfetzen, einsetzen und daie Montag auf den Grund ablassen. Nach einem Biss sollte man noch etwas warten, damit noch mehr Fische anbeissen können, was auch oft geschieht.

 

Wer große Rotbarsche fangen möchte, sollte allerdings nach Nordnorwegen fahren und vor allem auch in größeren Tiefen, ab 150 Metern, angeln.