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wrackangeln

Posenangeln von Molen und Felsen in Südeuropa

Posenangeln auf Gran Canaria
Posenangeln auf Gran Canaria

Wer kennt sie nicht von zahllosen Urlauben am Mittelmeer her, die einheimischen Experten, die, mit leichter Posenangel bewaffnet, ihr Glück von Molen, Felsen und Hafeneinfahrten in Südeuropa versuchen. Es lohnt sich durchaus, diesen Experten einmal über die Schulter zu schauen, denn in der Regel kennen sich die Einheimischen durchaus gut aus, selbst wenn auch die Ausrüstung mancherorts, nach Maßstäben eines modernen Sportfischers, vorsintflutlich anmutet.

Posenangler auf Lanzarote
Posenangler auf Lanzarote

Für die Reise genügt eine solide Grundrute um 3 m mit einer dazu passenden Stationärrolle und einem ausreichenden Vorrat einer o, 25- 0,30 er Schnur. Eine mittlere Grund- oder Spinnangel ist dazu gut geeignet. Einige leichte Posen und das nötige Kleinzeug bringt sich ein guter Sportfischer am besten selber mit. Dennoch kann ein Besuch vor Ort in einem Angelshop oder Tante Emma Laden hilfreich sein, denn dort weiß man, was erfolgversprechend ist.

 

An Molen tummeln sich in Südeuropa nicht selten stattliche Meeräschen, auf die es natürlich die heimischen Sportfischer abgesehen haben. Hier hat es sich als erfolgreich bewährt, mit einem Angelteig aus frischem Weißbrot, das einige Tage in eine Plastikfolie verpackt wurde und Ölsardinen einen Versuch zu starten.

Posenangler an der asturischen Küste
Posenangler an der asturischen Küste

Die Methode ist ganz, als ginge es im heimischen Vereinsweiher zum Stippen. Aus Weißbrot und Ölsardinien läßt sich ein Futter mixen, mit dem die Meeräschen angelockt werden. Fängig sind auch kleine Würmer, Fischfetzen und Maden. Wo es erlaubt ist und niemanden stört, ist eine Nachtangeltour durchaus lohnend.

 

Für die Nachtfischerei kann das Gerät ruhig etwas größer sein, so dass auch ein größerer Fisch gelandet werden kann. Der Köder kann ebenfalls etwas größer sein, und bewährt haben sich Muschelfleisch, Garnelen und Fischfetzen, womit an manchen Küstenabschnitten Südeuropas Wolfsbarsche überlistet werden können. Die Posen sollten schlank sein und eine Vorrichtung zum aufsetzen eines Knicklichts haben. Diese bringt man sich am Besten von zu Hause mit. Wer nicht ganz so viel Sitzfleisch hat, weil er naturgemäß eher zur Spinnfischerei neigt, ist mit einer Variante des Tippfischens gut bedient.

Von einer Hafenmole oder einem Felsen wird der Köder an einer vielversprechenden Stelle angeboten und hat nach ein paar Minuten noch kein Fisch gebissen, wird die Angelstelle gewechselt.