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wrackangeln

Die Lofoteninsel Skrova

 

Die Lofoteninsel Skrova liegt mitten im Vestfjord, dem fischreichen Fjord der trichterförmig aufs norwegische Festland zuläuft. Für Angler, aber auch für Nichtangler bietet die Insel viele Möglichkeiten um den Alltag hinter sich zu lassen. Außerdem ist Skrova auch der Name des Inseldorfes, mit 250 Einwohner, Schule, Kaufmann, Restaurant mit allen Schankrechten und einer Post.

Das Hauptgewerbe ist, wie sollte es auf den Lofoten auch anders sein, die Fischindustrie. Zu erreichen ist Skrova, nach nur 30 Minuten Fahrzeit, mit der Fähre von der Lofoten-Hauptstadt Svolvær aus.

Man kann auf Pfaden, die um die gesamte Insel führen, wandern oder zwei Gebirgsgipfel besteigen. Von dort hat man eine herrliche Aussicht bis nach Narvik, Bodø, Hamarøy, Svolvær, Kabelvåg, Lille Molla und Lofotveggen. Es gibt außerdemherrliche Badestrände mit feinem Sand und kristallklarem Wasser.

 

Natur pur und sogar Badespass

Im Sommer kann die Badetemperatur sehr angenehm sein, was Mitteleuropäer immer wieder in Erstaunen versetzt. Der Golfstrom ist doch eine Heizung mit fast unglaublicher Kraft. Des weiteren liegt der Trollfjord, eine der Höhepunkte für Touristen, nur 20 Kilometer von der Insel Skrova entfernt. Ein anderes Ausflugsziel ist Henningsvær, das wohl bekannteste Fischerdorf der Lofoten. Henningsvær liegt nur 17 Kilometer entfernt.

Im Winter kann man auf einer beleuchteten Loipe Ski laufen. Neben all diesen Aktivitäten kann man, quasi so nebenbei ein der wunderbarsten Naturlandschaften Europas beobachten. Neben einer Reihe von Robben- und Walarten lohnt es sich nach interessanten Vögeln Ausschau zu halten.

Zahlreiche Seeadler rund um Skrova

Es gibt zum Beispiel zahlreiche Seeadler rund um Skrova. Manchmal kann man zehn Stück gleichzeitig beobachten. Das ist ein majestätischer Anblick den man nie wieder vergisst.

Die besonderen Lichtverhältnisse auf den Lofoten haben eine magnetische Wirkung auf Künstler aus der ganzen Welt. Alleine in Vågen, dem Gemeindezentrum von Skrova, leben über 30 Kunstmaler.

 

An einem Wochenende im März oder April wird die inoffizielle Weltmeisterschaft im Kabeljauangeln in Svolvær veranstaltet. Der Rekord ist ein Kabeljau von 27 kg, aber gibt noch wesentlich größere Exemplare im Meer vor Skrova. Die besten Angelzeiten für Kabeljau sind die Wochen um Ostern.

 

Der Skrei aus der Barentsee

Das Angeln auf Kabeljau ist der Hauptgrund für die Beliebtheit der Lofoten bei Anglern aus aller Herren Länder. In Norwegen wird zwischen dem großen Wanderdorsch dem Skrei und dem Küstendorsch dem Torsk unterschieden.

Der Skrei wird bis zu 100 Pfund schwer, während der Torsk bis 80 Pfund erreicht. Das Durchschnittsgewicht ist aber erheblich geringer. Der Zeitpunkt der Hochsaison kann etwas variieren, aber meistens sind die Wochen um Ostern am besten.

Dann sind die Tage schon wieder länger, die Temperaturen angenehmer als im Februar und der Dorsch beisst. Nach dem Laichen, das zwischen Februar und Mai stattfindet, ziehen die großen Schwärme wieder dorthin von wo sie gekommen sind, der Barentsee.

 

Kabeljaufischen ist nicht wie gewöhnliches Dorschangeln

Kabeljaufischen ist nicht wie gewöhnliches Dorschangeln, weil der Kabeljau sich dort aufhält, wo die Wassertemperatur 4-5 Grad beträgt. Der Wind presst auf die Wassermassen und damit kann die Tiefe dieser Schicht unterschiedlich sein.

Für uns Sportangler ist es am besten, wenn sich der Kabeljau in 60 – 90 m Tiefe befindet, dies ist nicht zu tief zum Rutenangeln und der Fisch beisst an. Es ist wichtig, Kabeljau zu finden, der sich nicht am Meeresgrund befindet, weil er dort nicht so gut anbeißt. Wenn man den Kabeljau mit dem Echolot finden möchte, sollte man in einer Wassertiefe von 60 – 90 m suchen. Pilker zwischen 300 und 1000 Gramm sind am besten geeignet.

 

Der Seewolf zieht im Mai in die Sandgründe um Skrova. Er bewegt sich abends vom Grund in Richtung Oberfläche. Den Seewolf fängt man am besten mit Ködern in Form von Seelachs- oder Makrelenfilet. Die Tiefe in der er beisst ist unterschiedlich, sie liegt meist bei 30 – 50 Metern.

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