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wrackangeln

Angeln in Nordjütland

Meeresangeln in Nordjütland
Meeresangeln in Nordjütland kann sehr erfolgreich sein. Foto: H.J.Franzen

Nordjütland nennt man die Region nördlich des Limfjordes. Die Landschaft erscheint einem auf den ersten Blick rauh, was auch an dem fast immer wehenden, frischen Wind liegt, die Vegetation ist sehr nördich, da sie stark von Nadelwäldchen, Heide und Sandböden geprägt wird. Die Böden sind nicht so fruchtbar wie in anderen Teilen Dänemarks.

Es gibt keine großen Seen oder Flüsse, aber einige schöne Bäche mit einem guten Bestand an Forellen und auch Meerforellen und einige gute Forellenseen, aber das Angeln in Nordjütland ist doch in der Hauptsache Meeresangeln.

Meeresangeln in Nordjütland

Angler beim Filetieren
Angler beim Filetieren

Fliegenfischen: dabei wird von der Küste meist auf Meerforelle gefischt. Beifang kann Dorsch, Hornhecht und Makrele sein. Etwas für echte Spezialisten.

Molenfischen: wird viel von Touristen, auch mit recht einfachem Gerät, ausgeübt. Die Urlauber können an guten Tagen auch durchaus erfolgreich sein.
An schlechten Tagen fangen hingegen meist nur die echten Angler mit Spezialmontagen und guten Ruten und Rollen. Oft wird von der Mole mit Wattwurm gefischt. Wenn es im Sommer warm ist, kann auch das Spinnfischen auf Makrele, Stöcker und Wolfsbarsch gute Erfolge bringen.

Brandungangeln: vom Strand braucht man spezielle lange Brandungsruten mit großen Weitwurfrollen und speziellen Montagen: also etwas für Spezialisten. Die Erfolge können sehr gut sein, Flunder, Kliesche, Scholle, Dorsch und auch mal eine Seezunge (nachts) sind meist die Beute.

Hochseeangeln: Hanstholm und Hirtshals sind die Häfen von denen die meisten Kutter aus in See stechen. Viele Touren fallen wegen zu viel Wind aus, aber wenn man fahren kann können die Erfolge groß sein. Können, da es auch hier keine Wunder gibt. Wenn der Kutterkapitän die Fischschwärme nicht fident, wenn die Fische kein Hunger haben oder die Angler mit den falschen Ködern angeln, kann man auch hier in Nordjütland leer ausgehen.