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Weitere Meeresfische

Blöker (Boops boops)

Ein anderer Name für Blöker ist Gelbstrieme. Sie ist schlank, hat große Augen und ein kleines abgeschrägtes Maul. Der Rücken ist grünlich bis bräunlich und die Seiten silbrig weiß mit drei bis vier hellen Längsstreifen. Gelbstriemen findet man in großen Schwärmen in 10 bis 300 Metern über algenbewachsenem, felsigen oder schlammigen Grund. Sie laicht im März und April. Die Gelbstriemen ernähren sich von kleinen Schalentieren, Plankton und Fischbrut. Sie lebt in den wärmeren Regionen des Atlantiks und im Mittelmeer. Sie erreicht eine Länge von 35 Zentimeter. (Spanisch: Boga; Englisch: Bogue; Französisch: Bogue; Italienisch: Boga, Boba).

 

Brauner Gabeldorsch (Phycis phycis)

Ein Fisch den man auf den ersten Blick für einen Lumb halten könnte. Nur seine Bauchflossen sind ganz anders: ungewöhnlich lang und gegabelt. Sein Rücken ist dunkelbraun, am Bauch hellbraun- beige, die Afterflosse lang. Er lebt in Tiefen zwischen 100 und 200 m über sandigem und schlammigem Grund. Nur im Sommer sucht regelmäßig küstennahe Gebiete auf.

Er lebt sowohl im Mittelmeer als auch im Atlantik. Auf den Kanaren fängt man ihn häufig. Im Gegensatz zum Lumb erreicht er nur eine Größe von 65 Zentimeter. Sein Fleisch ist begehrt. (Spanisch: Brotola de roca ; Englisch: Forkbeard; Französisch: Phycis de roche, Moustelle; Italienisch: Pastenula nera; Katalanisch: Mòllera roquera).

 

Gefleckter Wolfsbarsch

(Dicentrarchus punctatus) Ein Verwandter des Wolfsbarsch oder Seebarschs der nicht so weit nördlich anzutreffen ist und der etwas kleiner bleibt. Ihn kann man leicht durch die dunklen Tupfen vom Seebarsch unterscheiden.

 

Giant Trevally (Caranx ignobilis)

Makrelenart aus dem tropischen Gewässern des Pazifik. Der deutsche Name ist Dickkopf-Makrele. Die überaus kampfstarken Fische erreichen ein Gewicht bis über zwanzig Kilogramm.

 

Golden Trevally ( Gnathanodon speciosus )

Bei Experten kurz GT genannter Fisch. Es ist ein hochrückiger Meeresfisch aus der Familie der Stachelmakrelen mit wulstigen Lippen und heller, silbriger Färbung. Er lebt in tropischen Gewässern rund um Australien und Amerika. Er kann über fünfzehn Kilogramm schwer werden.

 

Hering (Clupea harengus)

Der Hering hat einen schlanken Körper mit einem leicht oberständigem Maul. Die Schwanzflosse ist gegabelt.Seine Färbung reicht von grün bis dunkelgrau, mit silbrigen Flanken. Seine Länge kann bis zu 30 Zentimetern betragen. Sein Verbreitungsgebiet sind die Gewässer von Grönland und der gesamte Ostatlantik.

Heringe werden im Frühjahr überall in Europa zwischen Belgien und Norwegen an leichtem Paternostergeschirr gefangen. Er ist als Speisefisch genauso begehrt wie als Köder. Leider ist sein Fleisch nicht sehr haltbar. Schnelles Versorgen des Fanges ist wichtig.

 

Jack

Amerikanischer Name für Fische aus der Familie der Stachel- bzw Bastardmakrelen.In Amerika leben sie im küstennahen Gebieten, häufig in den Flachwassergebeiten den sogenannten Flats. Man trifft auf sie in tieferen Mulden, an küstennahen Felsen, über Sandbänken, Kanälen und an den Scharkanten. Bekannt sind der Jack Crevalle, Horseye Jack (Pferdemakrele), der Barjack und der Yellow Jack.

Jacks jagen in Gruppen von zehn und mehr Tieren. Den sehr schnell geführte Köder, zum Beispiel die Fliege, nimmt ein Jack oft vehement.Bei Drill entwickelt er enorme Kraft.

 

Maifisch (Alosa alosa)

Ein Fisch aus der Familie der Heringe der mit einer maximalen Länge von 70 Zentimetern größer als seine europäischen Verwandte wird. Er wandert zum Laichen in die Flüsse. Wegen der Umweltverschmutzung und den Flussverbauungen war er jahrzehntelang selten geworden. Inzwischen haben sich die Bestände aber erholt.

 

Nordischer Schleimkopf (Beryx splendens)

Der hochrückige Fisch ist von rötlicher Färbung und hat nur eine Rückenflosse und ein leicht unterständiges Maul. Er lebt ausschließlich in großen Tiefen zwischen 200 und 900 Metern meist über felsigem Grund. Der Nordische Schleimkopf lebt in Schwärmen und ernährt sich von kleinen Fischen und Weichtieren. Es wird bis 60 Zentimeter lang. Nur Spezialisten fangen ihn in großer Tiefe z.B. bei den Kanaren. (Englisch: Slender alfonsino; Französisch: Beryx long; Spanisch: Besugo americano).