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wrackangeln

Meeresangeln in Spanien

Schöner Fang
Schöner Fang

Viele Urlauber machen gerne und häufig an Spaniens Mittelmeerküste Urlaub. Was liegt da näher als einige Angelgeräte mit einzupacken? Es gilt allerdings sich auf sehr unterschiedliche Meeresküsten und Fischarten in Spanien einzustellen. Am Mittelmeer kommt man beim Angeln vom Strand oder von den Molen mit einer Stippangel und leichtem bis mittleren Brandungsangel oder Hechtangel aus.

Sehr wichtig ist es sich bei den erfolgreichen Einheimischen nach den fängigen Montagen, Haken und Ködern zu erkundigen. An den Felsküsten mit oftmals wilder Brandung sollte kräftigeres Gerät mitgenommen werden, da schwere Bleie geworfen werden müssen. Außerdem müssen die Fische auch über Steine weg gehoben werden, ohne das die Rute zu Bruch geht.

 

 

Mittelmeer allgemein

Krake
Krake - ein netter Beifang

An der Mittelmeerküste wird in den Häfen und von den Molen ähnlich wir bei uns in Deutschland im Süßwasser geangelt. Posen und leichte Grundbleie beherrschen das Bild. Für Meerbrassen oder Meerbarben nehmen Sie 0,20 bis 0,16 mm monofile Schnur und Haken der Größe 6-14 leicht und mit langen Schenkeln. Wenn auch Seebarsche zu erwarten sind nimmt man besser 0,25 mm monofile Schnur und 2-4 er Haken. Als Köder kann man fürs Seebarsche Köderfische verwenden.

Aber auch Tintenfische oder sogar Würmer können den erhofften Fang bringen. Manchmal kommt es vor, das statt eines Fisches ein Tintenfisch beißt, was eine willkommene Abwechslung auf dem Speisezettel bedeutet. Die Spinnangler stellen entweder dem Wolfsbarsch oder dem Bluefisch nach. Wobei wiederum die Abend- oder Morgenstunden die interessantesten sind.

Mit einer Ausrüstung wie sie bei uns für die Meerforelle genommen wird liegt man für Seebarsch richtig.

Für Bluefisch, die kämpferischsten Fische die einem beim Meeresangeln vom Ufer an die Haken gehen können, sollte die Rolle größer, die Rute stabiler und die Haken größer sein. Stahlvorfach und 0,50 mm monofile Schnur oder fünfzehn Kilogramm tragende geflochtene vervollständigen die Ausrüstung.

Natürlich braucht man neben Geduld auch die richtige Stelle und den richtigen Köder um ihn zu erwischen. Neben Wobblern und Köderfischen nehmen die Spanier auch sehr oft Calamaris als Köder.

 

Das Ebro-Delta

Spinnangler in Galicien
Spinnangler in Galicien

Dieses Gebiet ist eines der allerbesten Meeresangelgebiete Spaniens. Die Nährstoffe die der Fluss ins Meer spült locken unzählige Fische und andere Meeresbewohner an. Bei so großem Futterangebot sind die Räuber nicht weit.

Es beißen dort Palometas, Bluefische, Wolfsbarsche, Meeräschen, Meerbrassen, Meerbarben, Barracudas, Hornhechte, Makrelen, Rochen, Bonitos, Haie, Doraden und Plattfische.

Hinzukommen die Möglichkeiten die der Ebro selbst bietet. Wenn das Wetter das Meeresangeln nicht erlaubt sind Aal, Wels, Karpfen oder Meeräschen gute Alternativen.

Für Palometta und Bluefish dauert die Saison von Ende März bis Anfang November und auch den anderen Fischarten wird meist in dieser Zeit nachgestellt. Natürlich braucht man neben Geduld auch die richtige Stelle und den richtigen Köder um ihn zu erwischen. Neben Köderfischen nehmen die Spanier auch sehr oft Calamaris als Köder.