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wrackangeln

Meeresangeln in Apulien

Angeln von der Steilküste - Angler in Polignano
Angeln von der Steilküste - Angler in Polignano. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Die süditalienische Provinz an Ostküste Italiens ist eine Region, die nicht unbedingt als Hotspot für aufregende Angelurlaube bekannt ist. Allerdings bietet die Region durchaus die Chance zu seinen Fischen zu kommen. Dabei muss man unterscheiden zwischen Angeln vom Boot und Küstenangeln. Wer die Chance hat vom hochseetüchtigen Schiff zu fischen, dem bieten sich natürlich mehr Möglichkeiten. Dabei sollte man nicht unbedingt in erster Linie an Big Game Angeln denken, auch das Little Big Game auf Barracuda, Wrackbarschen, Dolphin oder Bonito bietet an 20 oder 30 lbs Ausrüstung viel Spaß

Auch mit kleineren Booten kann man zum Erfolg kommen. Vor den Küsten

Bootsangler in Apulien
Bootsangler in Apulien

Apuliens sieht man in den Morgenstunden viele kleinere Boot, die treibend oder vor Anker liegend, versuchen Zahnbrassen, Wolfsbarsche, Lippfische oder Meerbarben an den Haken zu bekommen. Dabei sollte man allerdings eher mit leichterem Gerät fischen, da die zu erwartende Beute nicht allzu groß sein wird. 0,25 oder 0.30mm monofile Schnur oder entsprechende Geflochtene. Das Blei sollte man so leicht wie möglich wählen und bei der Hakengröße ein wenig experimentieren. Außerdem ist es ratsam im nächsten Angelshop nachzufragen, welche Hakengröße und Form den besten Erfolg versprechen. Als Köder werden meist Naturköder eingesetzt. Oft werden Garnelen an den Haken montiert.

Würmer, ebenfalls beliebt, kann man in Angelgeschäften in Küstennähe kaufen, die kleinen Meereswürmer haben allerdings ihren Preis. Aber auch Muscheln, kleine Fische, Meeresschnecken oder Tintenfische sind Erfolg versprechend.

 

Meeresangler in Apulien
Meeresangler in Apulien

Von der Küste kann man derselben Ausrüstung erfolgreich sein. Um schnell tiefes Wasser zu erreichen, angeln viele Italiener direkt von der Steilküste. Da die Beute meist aus Fischen mit Gewichten von wenigen hundert Gramm bis zu zwei oder drei Pfund besteht, ist es auch kein Problem die gehakten Fische die Felswand bis nach oben zu kurbeln.

Für den Fall der Fälle, wenn also doch mal ein schwerer Seebarsch oder eine große Dorade zu landen ist, haben die meisten Angler einen speziellen Kescher dabei, Kescher die man an Leinen in die Tiefe lassen kann. Wie auch an der Ostseeküste sind trübe Tage mit auflandigem Wind bessere Tage zum Meeresangeln als Sonnentage.

Da in Apulien gern und oft die Sonne scheint, gehen viele Angler am Liebsten in den späten Abend- oder frühen Morgenstunden zum Angeln. Auch die Nacht ist eine interessante Angelzeit, da viele Fische dann in Ufernähe kommen und weniger vorsichtig beißen.