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wrackangeln

Lachsangeln

Für jeden Angler ist der Fang eines Lachses der Höhepunkt des Anglerlebens. Lachsangeln galt Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte lang als ein schwer erreichbarer Traum, der hauptsächlich Adligen (englische Königshaus), Millionären oder Prominenten vorbehalten war – oder Schwarzanglern. Außerdem wurde in vielen guten Lachsflüssen nur das Fliegenfischen erlaubt, eine Technik die früher von „Otto-Normalangler“ eher selten ausgeübt wurde.

In den letzten Jahren ist die Bedeutung des Traums Lachsangeln etwas verblast. Die Möglichkeit über das Internet zu Informationen über gute und preisgünstige Lachsflüsse zu gelangen und so in verschiedenen Urlaubsländern, mit etwas Glück, seinen Traum erfüllen zu können, haben dazu geführt, aber auch die Entwicklung von anderen Angelarten, allen voran dem Hochseeangeln auf Marlin,Thunfische...

Trotzdem Lachsangeln hat immer noch einen größeres Prestige als beispielsweise Hechtangeln.

Lachsangeln im Meer

Waren es früher ausschließlich die großen Lachsflüsse die große Fische lieferten, hat man seit einigen Jahren auch das Meeresangeln als gute Möglichkeit große Lachse zu angeln entdeckt. Vorreiter bei dieser Entwicklung waren die Schweden, da vor der Küste des Landes sehr gute Angelreviere liegen.

Im Winterhalbjahr bis in den Frühling hinein kann man mit seetüchtigen Booten sehr große Lachse erbeuten, z.B. vor Simrishamn (150 km nördlich von Malmö ) oder in der Hanöbucht. Auch vor der dänischen Küste, z.B. vor Bornholm, Kattegat kann man große Lachse erbeuten. An der deutschen Küste gelingt der Fang eines Lachs leider meist nur einheimischen Anglern die viele Stunden im Jahr an der Küste die Fliegen- oder Spinnrute schwingen oder die mit einem eigenen Boot Schleppfischen können.

Der Lachs als die größte europäische Salmonidenart wird bis zu 40 Kilogramm schwer und 1,5 Metern lang, das Gerät darf also nicht zu leicht sein und die Rolle muss eine große Kapazität haben, um ausreichend Schnur geben zu können. Viele große Lachse gehen jedes Jahr beim Meerforellenangeln verloren, weil irgendwann die Rolle leer war und der Lachs immer noch weiter zog – ärgerlich. Das auch Haken, Wirbel und Vorfach von bester Qualität sein müssen ist wohl klar, aber auch ein kleiner Kescher stößt schnell an seine Grenzen.

Wer gezielt auf Lachs angeln möchte, sollte seine ersten Schritte in Begleitung eines professionellen Guides tun und sich zusätzlich vorher mit Hilfe von Fachliteratur schlau machen.