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Lachse

Atlantischer Lachs (Zuchtlachs einer der zahlreichen Lachsfarmen). Foto: Hans-Joachim Franzen
Atlantischer Lachs (Zuchtlachs einer der zahlreichen Lachsfarmen). Foto: Hans-Joachim Franzen

Die verschiedenen Lachsarten sind auf der nördlichen Hemisphäre beheimatet und sind sowohl im Atlantik als auch im Pazifik und wenn die Laichzeit näher rückt auch im Süßwasser zu finden. Lachse gehören zu der Familie der Salmoniden, zu denen auch Forellen, Saiblinge, Äschen und Maränen gehören.

 

Atlantischer Lachs (Salmo salar) Der Salmo Salar ist die einzige Lachsart des Nordatlantik, der Nord- und Ostsee sowie deren Zuflüsse. Er ist ein Wanderfisch, der seine Wachstumsjahre im Meer verbringt, zur Vermehrung aber ins Süßwasser zieht.Der Lachs als die größte europäische Salmonidenart erreicht eine Länge bis zu eineinhalb Metern und Gewichte bis zu 40 Kilogramm. Die Hauptnahrung im Meer besteht aus Garnelen und Fischen. Der atlantische Lachs kann bis zu vier Kilogramm pro Jahr an Gewicht zulegen. Zum Laichen zieht er in seine Heimatgewässer. Es gibt "Sommer- und Winterlachse". Die Zeiten des Aufstiegs hängen von Alter, Größe und Geschlecht der Fische ab. Im Oberlauf der Gewässer heben die Weibchen auf geeigneten Kiesbänken Laichgruben aus. Die etwa sechs Millimeter großen Eier werden mit Kies bedeckt. Viele Elterntiere sterben nach dem Laichen ab, aber es gibt auch Lachse welche die Laichwanderungen bis zu dreimal überleben und es jedes Mal zurück ins Meer schaffen, wo sie sich rasch wieder erholen.

Die Junglachse verbringen ein bis zwei Jahre in ihren Heimatgewässern um dann ins Meer abzuwandern.

 

Buckellachs Der Buckellachs ist der kleinste pazifische Lachs. Sein Durchschnittsgewicht liegt bei 2 bis 3 Kilogramm. Er zieht oft in unglaublich großen Mengen in seine Heimatflüsse. Geangelt wird auf ihn hauptsächlich mit kleinen Blinkern, Spinnern, Spin-o-glow und Fliegen. Laichreife Männchen bekommen einen Buckel, daher kommt auch sein Name. Die Fangzeit sind die Monate Juli und August.

 

Hundslachs Der Hundslachs ist ebenfalls eine Lachsart aus dem pazifischen Raum. Er erreicht ein Durchschnittsgewicht von vier bis sechs Kilogramm. Die Rekordfische haben ein Gewicht von über fünfzehn Kilo. Die Fangzeit sind die Monate Juli und August.

 

Königslachs Der Königslachs ist mit einem Gewicht über fünfzig Kilogramm der größte Lachs der Welt. Seinem hohen Gewicht verdankt er auch seinen Namen. In seiner Heimat Nordamerika wird er "King Salmon" oder auch "Spring Salmon" genannt. Erreicht er ein Gewicht von über dreizehn Kilogramm nennt man ihn auch "Tyees".

Das Durchschnittsgewicht gefangener Königslachse liegt zwischen 10 und 17 Kilogramm. Im Pazifischen Ozean wird von Ende Mai bis Ende Juli auf Königslachse gefischt.

 

Rotlachs Der Rotlachs oder auch Sockeye genannt ist eine kleinere Lachsart Nordamerikas. Das Durchschnittsgewicht liegt bei zwei bis vier Kilogramm. In seinen Heimatflüssen nimmt er in der Laichzeit eine leuchtend rote Farbe an. Er ist ein hervorragender Speisefisch der sich gut zum Räuchern eignet.Ihm wird meist mit der künstlichen Fliege nachgestellt. Die Fangzeit sind die Monate Juli und August.

 

Der Silberlachs (»Coho«): Er ist durch seine enorme Kampfkraft und Schnelligkeit unter den Sportfischern in Nordamerika zu einem der beliebtesten Lachsarten geworden.

Das Durchschnittsgewicht eines ausgewachsenen Cohos beträgt vier bis sechs Kilo. Nicht selten werden aber auch sieben bis zehn Kilo schwere Exemplare gelandet. Die Fangzeit sind die Monate August bis Oktober.