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wrackangeln

Hochseeangeln

Unter Hochseeangeln versteht man das Angeln auf dem offenen Meer, d.h. auf offener See ohne unmittelbaren Schutz durch die Küste. Da das Wetter auf dem Meer jederzeit umschlagen kann und eine starke Drift und ein hoher Wellengang ein kleineres Boot schnell in Gefahr bringen kann, versteht es sich, dass nur sehr große Boot bzw Schiffe sich so weit von der Küste entfernen dürfen. Außerdem muss der Bootsführer neben den erforderlichen gesetzlichen Papieren auch Erfahrung in dem betreffenden Revier mitbringen. Des weiteren sollte immer ein zweiter Mann mit an Bord sein, der im Notfall das Schiff sicher in den Hafen bringen kann.

 

Durch den hohen Aufwand und die langen Anfahrtzeiten versteht es sich von selber, dass Hochseeangeln kein billiges Vergnügen sein kann. Dabei sind die Tarife in Mitteleuropa noch vergelichsweise günstig. Das liegt daran, dass hier, vor allem in Deutschland und den Niederlanden, oft 40-50 Angler die Kosten teilen können.

Bei uns wird meist auf Dorsch oder Makrele gefischt, Fischarten die in kleineren oder größeren Schwärmen unterwegs sind und erfolgversprechend vom größeren Schiff aus gefangen werden können.

 

In südlichen Ländern sind oft nur drei, vier oder fünf Angler auf einem Boot. Dies liegt an den verschiedenen Zielfischen. In tropischen Gewässern dagegen wird oft mit kleineren hochseetüchtigen Booten auf die großen Räuber des Meeres geangelt. Dies ist nur mit wenigen Anglern auf dem Boot möglich. Es versteht sich von selber das solche Touren teuer sind. Hinzukommt die deutlich teurere Ausrüstung. Allerdings kann man auf vielen Booten das Equipement mit mieten.