Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Heringsangeln

Heringe aus der Schlei

Der Hering ist einer der häufigsten Fische des nördlichen Atlantik, der Nord- und Ostsee. Er erreicht eine Größe von 30-40 Zentimetern, allerdings bleiben manche Unterarten euch deutlich kleiner, z.B. die Heringe der Ostsee. Viele größere Fischen dient der Hering als Nahrung. In unseren Gewässern vor allem Dorschen, Meerforellen und Lachse. Im Jugendstadium wird er auch von anderen Fischen gejagt und gefressen.

 

Als Angelfisch hat er vom sportlichen Standpunkt nur eine geringe Bedeutung, kapitale Fische kann man nicht erbeuten, da ist selbst ein großer Plattfisch deutlich spannender. Allerdings kann man ihn in großen Mengen erbeuten ohne die Bestände zu gefährden.

Heringsangeln: Das Gerät

Heringsangler bei Kappeln
Heringsangler bei Kappeln

Die Saison ist bei uns an der Ostseeküste, dort wo die meisten Heringe geangelt werden, von Mitte März bis Ende April. Je nach Wetter kann es auch mal sein, dass die Fische erst im April an der Küste erscheinen.

 

Als Gerät nimmt man eine Spinnrute mit einem Wurfgewicht zwischen 30-50 Gramm und eine mittlere Stationärrolle. Dazu eine 0,30mm monofile Schnur,einen Wirbel, ein Heringspaternoster und ein Heringsblei zwischen 30-50 Gramm Gewicht. Ein Heringspaternoster ist ein Vorfach mit vier bis sechs kurzen Seitenschnüren und kleinen Haken.

Das Gewicht wirft man aus und fischt verschiedene Wassertiefen ab. Wenn einer Hering beißt, sollte man nur langsam einholen, oft gehen dann noch mehr Fische an den Haken, so dass man dann gleich mehrere Fische auf einmal fangen kann.

Heringsangeln kann man vom Boote oder vom Ufer aus. Allerdings kann es an den besten Stellen in der Hochsaison recht eng werden und es kann öfters zu Verwicklungen mit den Schnüren der Nachbarangler kommen.

 

Herings sind sehr leckere aber auch empfindliche Fische. Sie sollten schnell nach dem Fang geschuppt, ausgenommen und gekühlt werden.