Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus)

Heilbutt aus Norddänemark
Heilbutt aus Norddänemark

Beschreibung

Der Heilbutt ist ein rechtsseitiger Fisch mit einer dunkelbraunen bis rötlichen Färbung und vereinzelten hellen Flecken. Er hat einen langen und schlanken Schwanzstiel. Sein Maul reicht bis hinter die Augen. Man unterscheidet folgende Heilbuttarten :

Atlantischen Heilbutt (Hippoglossus hippoglossus )mit einem Gewicht bis 400 Kilogramm und 3 Metern Länge,

den Kalifornischen Heilbutt (Paralichtys californicus) bis über 25 Kilogramm,

den Pazifischen Heilbutt ( Hippoglossus stenolepis ) bis über 200 Kilogramm, und

den Grönland Heilbutt ( Reinhardtius hippoglossoides ) bis etwa 60 Kilogramm.

 

Lebensraum

Man findet den Heilbutt im Nordatlantik, hauptsächlich in Norwegen, in Schottland, einschließlich Orkney Inseln, in Irland und bei den Färöer Inseln.

 

Ernährung

Die Nahrung des Heilbutt besteht aus kleinen Fischen, Tintenfischen und Krebsen.

 

Saison

Von März bis Oktober ist Saison, wobei es örtliche Schwankungen gibt. Oft sind die Monate März, April, September am besten.

 

Angelmethoden

Der Heilbutt ist der größte Plattfisch den man mit der Angel fangen kann. Dabei gibt es Exemplare die so schwer und kampfstark sind, das sie von Sportanglern nicht bezwungen werden können. Der Atlantischen Heilbutt darf in Norwegen von Dezember bis Ende März nicht mit dem Netz beangelt werden. Kleinere und mittlere Exemplare kommt zum Jagen auch in flachere Gewässerabschnitte, während die Großen sich meist in Tiefen ab 300 Metern aufhalten. Der Heilbutt ist standorttreu und wächst langsam.

 

Um ihn zu fangen sollte man Geduld mitbringen. Der Angler sollte sich entscheiden, ob er und seine Kollegen im Boot damit einverstanden sind tagelang nichts oder wenig zu fangen, während die anderen Boote mit Dutzenden Köhlern, Pollack, Leng und Lumb in den Hafen einlaufen. Wenn es beisst dann macht sich meist ein Großes am Köder zu schaffen. Wenn das Gerät stimmt und wenn man den Heilbutt erst einmal etwas Zeit lässt, wird vielleicht der Fisch des Lebens am Haken hängen.

 

Als Gerät sollte eine 30 bis 50lbs Ausrüstung eingesetzt werden. Spezielle Heilbutthaken, allerbeste Wirbel und 0,30 bis 0,40 Millimeter geflochtene Schnur komplettieren die Ausrüstung. Als Köder dienen Makrelen, Heringe oder auch Köhler als Flatterfisch montiert. Wenn man nichts anderes hat, darf auch experimentiert werden. Es wurden schon große Heilbutts auf, mehrere Tage alte im Kühlschrank aufbewahrte, Dorschfilets gefangen. Wichtig ist es auf dem Wasser zu sein und sein Glück zu versuchen.

 

Kulinarisches

Kulinarisch ist der weiße Heilbutt einer der besten Fische überhaupt und eignet sich gut für alle Zubereitungsarten, z.B. Gebratene Heilbuttfilets im Körnerreismantel mit einem Ingwerjus serviert.