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wrackangeln

Meeresangeln in Griechenland

Foto: Dagny Riegel

Der Meeresangler in Griechenland, der kein Boot zur Verfügung hat, angelt am Besten von Felsküsten oder ersatzweise von Hafenmolen aus.

Die Fischarten die an den Haken gehen sind z.B. kleinere Meerbrassenarten, Meerbarben, Mönchsköpfe, Meeräschen, oder Lippfische.

Außerdem beißen in Griechenland zusätzlich Stachelmakrelen und im Herbst (Oktober und September) der Hornhecht.

Hornhechte - meist um 50 cm, selten er bis 80 Zentimeter lang - werden oft mit der Pose, relativ dünnem Vorfach, kleinen Haken (bis 12ern) und Fischfetzen gefangen. Auch Fetzen, die aus den Flanken der Hornhechte selbst geschnitten werden, fangen gut. Wenn man allerdings kleine Köderfische bekommen kann, werden die Fänge noch besser und die Fische auch des öfteren etwas größer ausfallen.

 

 

Auf Meeräschen füttert man am besten mit reichlich eingeweichtem Brot an. Als Köder nimmt man Brotkruste die man mit einem kleinem Drilling (14 bis 16ern) versieht. Die Griechen selber benutzen gerne ein Teigpulver speziell für Meeräschen das man in jedem Angelgeschäft kaufen kann.

 

Wenn Petermännchen oder Drachenköpfe beißen, sollte man äußerste Vorsicht walten lassen. Ein Stich von den giftigen Stacheln an den Flossen kann einen den Urlaub vermiesen. Wer möchte sich schon gerne im Krankenhaus behandeln lassen? Giftig sind auch rotgrün gefärbte Meereswürmer die es oft in ruhigen Hafenbecken gibt.

 

Für Meerbrassen nimmt man im allgemeinen 0,18mm Schnur und Haken der Größe 6-8 (leicht und mit langen Schenkeln). Wenn man speziell auf Goldbrassen fischt sind 2-6er Haken mit kurzem Schenkel vorzuziehen. Goldbrassen beißen durchaus auch tagsüber, während Marmorbrassen eher in der Dämmerung beißen. Nach dem Auswerfen holt man die Montage in kurzen Intervallen ein. Es empfiehlt sich mit einer Rute den Nahbereich und mit einer Rute den Fernbereich abzufischen.

 

Nachts kann man es auf Muränen und Meeraal direkt von den Kaimauern versuchen. Auf jeden Fall sollte man eine stabile Rute, eine Multirolle ode sehr starke Stationärrolle, kräftige Schnur, entsprechende Haken und ein Stahlvorfach benutzen. Bei dieser Art zu Angeln kann es auch vorkommen, dass eine Krake den Köder nimmt.

 

Fragen Sie doch einmal in Ihrem Urlaubsort nach, ob jemand Sie zum Angeln mit aufs Meer nimmt. Die Artenvielfalt wird Sie positiv überraschen und auch die Größe der Fische.

 

Wer keine Kochgelegenheit hat, sollte den Fang in seinem Stammrestaurant abgeben. Der Restaurantbesitzer wird ihn gerne zubereiten.