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wrackangeln

Kutterangeln

Steinbutt mit einem kleinen Angelkutter vor Jersey gefangen. Foto: Vöglers Angelreisen

Da die meisten Binnenländer nicht allzu oft zum Wrackfischen kommen, schon weil viele Ausfahrten wegen zu starken Seegang ausfallen, sollte ein versierter Angler auch wirklich alles Wichtige mit an Bord nehmen. Oft werden Kleinigkeiten vergessen, zum Beispiel Hakenlöser, Kneifzange oder Nagelknipser (wenn die Schnur bei einem Hänger ganz schnell abgeschnitten werden muss), Fischtöter, Filitiermesser...

Und auf jeden Fall auch im Sommer warme Klamotten, Regenjacke (auch als Windschutz praktisch) und Gummistiefel mitnehmen und auch eine gute alte Pudelmütze nicht vergessen, wer auf See schon mal Kopfschmerzen, eine Halsentzündung oder Ohrenschmerzen bekommen hat, der weiß warum.

Leicht oder schwer?

Nachdem man in Deutschland Jahrzehnte lang mit recht groben Angelgerät zum Kutterangeln gefahren ist, hat in den letzten Jahren - auch beim Gelegenheitsmeeresangler - ein Umdenken eingesetzt: Vor allem beim Angeln in der Ostsee. Nicht mehr der schwere 150 bis 200 Gramm Pilker und die 0,45mm monofile Schnur ist die Regel, sondern leichte Pilker ab 45 Gramm und dünne geflochtene Hauptschnur und passendes Vorfach.

Natürlich setzen erfolgreiche Angler schon lange nicht mehr schwere Pilkruten ein, sondern fischen, wenn es die Strömung irgendwie erlaubt, mit leichten modernen Spinn- oder Jigruten und leichteren Meeresstationärrollen.

In fremde Gewässern wird der erfahrene und erfolgreiche Angler generell auf die Tipps der Crew hören, egal ob im In- oder Ausland. Während der ersten Tour wird er zusätzlich durch das Beobachtung erfolgreicher Angler seine Montagen- falls möglich - sofort modifizieren, um den Angeltag erfolgreich zu beenden.