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wrackangeln

Frankreich: Meeresangeln am Mittelmeer

Frankreich: Meeresangeln
Das Mittelmeer an der französisch-spanischen Grenze

Unser Nachbar Frankreich ist bei vielen Anglern ausgesprochen beliebt und bekannt. Frankreich hat viele gute Meeresangelplätze, sowohl am Mittelmeer als auch an der Atlantikküste.

Frankreich hat viele gute Meeresangelplätze, sowohl am Mittelmeer als auch an der Atlantikküste und Ärmelkanal. An den Sandküsten kann man ganz normalen schweren Gerät zum Brandungsangeln gehen,´aber von Molen und in geschützten Buchten ist auch die Möglichkeit mit leichterem Gerät Makrelen, Hornhechten, Meeräschen oder Franzosendorschen nachzustellen.

Im Mittelmeer, im Südosten Frankreichs sind die Verhältnisse anders. Die Brandung ist meistens weniger wild als im Atlantik.

Molenangler am Mittelmeer im Languedoc-Roussillon
Molenangler am Mittelmeer im Languedoc-Roussillon

Es ist auch ist wärmer, klarer, der Gezeitenhub gering und die Strömung nicht so stark. Darauf muss man sich auch beim Brandungs- oder Molenangeln einstellen. Die Schnüre müssen dünner, die Haken kleiner, die Bleie und auch die Ruten und Rollen können leichter, ausfallen.

Vom Ufer werden die gleichen Angeltechniken wie in Spanien oder Italien angewandt. Mit leichtem bis sehr leichtem Gerät werden Meerbrassen, Meeräschen und anderen Fischen gefangen.

Angeln in der Dämmerung
Angeln in der Dämmerung

Bei bestimmten Wetterlagen, oft nach Stürmen gibt es aber auch die Chance mit Naturködern oder als Spinnfischer den Seebarschen nachzustellen.

Viele Anger betreiben an den Sandstränden des Mittelmeers auch gerne Brandungsangeln. Allerdings sind im Sommerhalbjahr diese meist durch Badegäste belegt, so dass es sinnvoll ist auf die Dämmerung auszuweichen. Dann kommen auch die Fische aus tieferen Gewässerabschnitten zur Futtersuche in Ufernähe. Das Gerät kann meist leichter ausfallen, da nicht so schwere Bleie geworfen werden müssen.

Bootsangler auf dem Mttelmeer
Bootsangler auf dem Mttelmeer

Neben Plattfischen, Meerbarben, Meerbrassen und Aalen gehen auch mal Wolfsbarsche an den Haken. Besser als der Sommer sind allerdings Frühling und Herbst. Köder wie Würmer kann man im nächsten Angelgeschäft kaufen oder man fischt mit Sardinen, Makrelenstücken oder Tintenfischen, die man beim Fischhändler erworben hat.

Es gibt zu bestimmten Jahreszeiten auch die Möglichkeit mit Mietbooten zum Big-Game-Fischen herauszufahren. Wenn die großen Haie und Thunfische nicht beißen, kann man vom Boot auch kleinere Haiarten, Brassen, Lippfischen oder verschiedenen Barscharten nachstellen. Gut geeignet sind malerische Urlaubsorte nahe der spanischen Grenze wie Banyuls-sur-Mer.