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wrackangeln

Fliegenfischen in Spanien

Der Tajo und die Brücke von Alcántara
Der Tajo und die Brücke von Alcántara

Wer glaubt, Spanien habe nur den Rio Ebro und seine Waller zu bieten, sollte sich einmal eingehender mit diesem schönen Land befassen, denn Spanien ist ein Land voller faszinierender Möglichkeiten für Sportfischer.

Auch eingefleischte Fliegenfischer kommen auf der Iberischen Halbinsel auf ihre Kosten, egal ob sie lieber Lachs, Forelle, Barben, Zander, Schwarzbarsche, Barsche oder Hechte im Süßwasser oder Seebarsche, Makrelen, Hornhechte, Meeräsche oder andere Fischarten im Salzwasser fischen möchten.

 

Fliegenfischen im Meer

Kleiner Fluss in Asturien
Kleiner Fluss in Asturien

Die Zahl der Gewässer ist auch groß, auch für Meeresangler: Im Südwesten und Westen liegt der Atlantik, im Nordwesten die Biskaya und an der Ostküste das Mittelmeer. Hier ist beispielsweise das Ebrodelta angeltouristisch gut erschlossen.

Hinzu kommen die Reviere rund um die Balearen, sowie den kanarischen Inseln.

Die mit der Fliegenrute angelbaren Fische lassen sich sehen. Wie z.B. der Bluefisch; er ist ein gewaltiger Kämpfer, der Gewichte von acht bis neun Kilogramm erreichen kann. An der Fliegenrute liefert er einen höllischen Kampf und derjenige, der ohne Stahlvorfach angelt wird ihn nicht gewinnen können. Die besten Monate sind von April bis Oktober. Die Meeräsche kommt in großen Schwärmen vor und wird zumeist mit Brotködern beangelt. Aber warum sollten die Methoden der dänischen Fliegenangler hier nicht auch greifen? Einen Versuch ist es wert, da auch die Meeräsche eine fantastische Kämpferin ist.

Mit der Fliegenruten im Süßwasser

Ohne Angelschein geht in Spanien nichts, auch nicht beim Meeresangeln
Ohne Angelschein geht in Spanien nichts, auch nicht beim Meeresangeln

Im Binnenland warten idyllische Bäche auf den Fliegenfischer, der hier Salmoniden, die man in Nord- und Mitteleuropa erwartet, vorfindet. So sind in Spanien Bachforellen und Regenbogenforellen ebenso heimisch, wie der Huchen, die Meerforelle und der atlantische Lachs. Vor allem der Norden Spaniens hat exquisite Lachsflüsse! Die größten bekannten mit der Angel gefangenen Lachse wogen über 30 Pfund.

 

Die Forellenbäche haben zwar einen natürlichen Fischbestand, sie werden aber auch regelmäßig besetzt, da das Forellenangeln in Spanien sehr beliebt ist. Als Gastangler sollte man sich vorher in jedem Falle nach den örtlichen Reglementierungen erkundigen, da diese auch überwacht werden. Dafür sind die Mindestmaße oftmals moderat, die Fangbegrenzungen ebenso – je nach Gewässerkategorie.

 

Forellen findet man aber nicht nur in den Bächen der Berge, sondern auch in den Talsperren, wo sie zu schönen Größen abwachsen. Dort werden Sie als Beifang mitgefangen und sorgen immer wieder für schöne Überraschungen.

 

Auf Zander, Schwarzbarsche und Waller wird mit den traditionellen Methoden geangelt: Köderfisch, Wobbler, Popper. Aber hier gilt das Gleiche, wie auch für die Meeräsche, wer nicht auch mal andere Methoden, wie das Fliegenangeln, ausprobiert – Methoden, die woanders erfolgreich sind -, wird sich vielleicht selbst um schöne Erlebnisse bringen Und Gewässer mit Raubfischen gibt es in Spanien wirklich reichlich.