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wrackangeln

Meeresangeln in England

England gilt als Mutterland des modernen Angeln und hat viele Gewässer, die für den Süßwasser- und Salzwasserangler hochinteressant sind.

Speziell  beim Meeresangeln, z.B. für den Brandungsangler haben die britischen Inseln einiges zu bieten, aber es sind natürlich nicht alle Küstenabschnitte gleich fängig. Beste Möglichkeiten bieten die Kanalküste und die Strände Schottlands und der Shetland- und den Orkneyinseln.

Man sollte beim Brandungsangeln darauf achten sein Gerät penibel auf  Angelart und die Zielfische  abzustimmen. Der erfolgreiche Angler wird sehr genau auf Strömungen, Gezeiten, Hängerträchtigkeit und andere Faktoren am Angelplatz achten.

Desweiteren wird hier viel mit den verschiedenen Ködern experimentiert. Nicht nur Würmer, sondern auch viele Arten von Muscheln und Schnecken, Fischfetzten und Tintenfische werden eingesetzt. Beim Spinnfischen wird natürlich genauso eifrig experimentiert, schließlich ist auch auf den britiscnen Inseln nicht jeder Angeltag ein Beißtag. Beliebtester Fisch beim Spinnfischen ist der Seebarsch, der gute Gewichte erreicht, aber schwer an die Angel zu bekommen ist.

 

 

Unter Bootsfischen verstehen die Briten meistens nicht das Angeln auf Dorsch, sondern eher das Angeln auf Conger, Hai, Rochen, Leng, Pollack und Köhler.

Das Gerät für Congerangeln, z.B. besteht aus einer 80lbs Ausrüstung mit entsprechender Schnur. Nach verschiedenen Experimenten ist man wieder auf die gute alte Nylonschnur zurückgekommen. Ales an der Ausrüstung muss stabil sein, von der Rute bis zum Wirbel. Jeder Schwachpunkt wird ein guter Conger ausnutzen. Auch die Gaffs müssen von bester Qualität sein.

Bei den Wracks - den beliebtesten Congerunterständen - angekommen lassen die britischen Angler die Montage mit der Strömung vom Boot zum Wrack  hüpfen, sobald das Blei den Grund berührt. Dabei versuchen sie unter allen Umständen einen Schnurbogen zu vermeiden. Der Wasserdruck würde die Montage unweigerlich ziemlich schnell vom Grund heben. Also beim ersten Grundkontakt wird die Schnur am Spulenrand festgehalten, die Rute angehoben und erneut Schnur gegeben bis das Blei wieder den Grund erreicht. Wenn das Blei und damit der Köder am Wrack ist - was sich anders anfühlt - wird die Spule geschlossen und das Warten beginnt.

Schottland

 Im allgemeinen werden Lachse und Meeresforellen, Dorsch, Leng, Schellfisch, Pollack und Köhler, Wittling, Plattfische (Flunder, Scholle, Seezunge) , Makrelen,Lippfisch, Wolfsbarsch und sogar Heilbutt gefangen. Außerdem gibt es verschiedene Haiarten wie u.a. Dornhai, Katzenhai, Hundshai und Heringshai, Conger und Glattrochen (Skate).

Die Ostküste von Newcastle bis Edinburgh und Fife:

An der nördlichen Felsküste gibt es ab Mai große Mengen Dorsch und Pollack. Im Firth of Forth fängt man in den Sommermonaten zusätzlich auch Köhler, Makrele, Plattfische, Meerforellen und Conger.

Die Nordostküste von Dundee bis Inverness:

Auch hier beisst der Dorsch, aber auch Schellfisch, Scholle und Leng. Hier lohnt sich das Angeln an der Küste und bei Aberdeen auch vom Strand. Vor der Küste liegen viele Wracks die die Bootsanglern gerne ansteuern, weil sie den Fischen ausgezeichnetete Versteckmöglichkeiten bieten. Der Strand bei Inverbervie ist der Geheimtipp für Dorsch im Winter.

Die Nordküste mit den Hebriden:

Meistens beisst Pollack, Dorsch, Leng, Conger, Köhler, Makrele und Dornhai. Wenn man Glück hat und mit dem Boot von Scrabster aus angelt, beisst vielleicht auch einmal ein Heilbutt. Allerdings sollten sie dann auch mit einer kräftigen Rute, Rolle, Schnur, Wirbel, Vorfach und Haken ausgestattet sein

In der Dunnet Bay beissen bei auflaufendem Wasser Seebarsche. Im Pentland Firth finden Sie den Glattrochen (Skate). 

Die Hebriden selbst sind von Anglern noch nicht sehr erforscht. Nur für gute Dornhai-Fänge sind sie bis jetzt bekannt. Wer mit dem Boot etwas weiter herausfährt kann über sehr tiefem Wasser angeln. Überraschungen sind hier immer drin.

Die Nordwestküste:

Meistens beissen Conger, Dorsch, Pollock, Hundshai und Dornhai. Von Oban aus kann man ausgezeichnete Bootstouren unternehmen. Wer Glück hat fängt rund um die Insel Mull Glattrochen um die 100 kg oder auch Stachelrochen (Stingray) kommen hier vor.

Die Westküste von Oban bis Stranraer:

 Im Firth of Clyde gibt es viele Schalentieren und Muscheln (Austern). Der nahrungsreiche Meeresteil zieht hauptsächlich Dorsche, Pollack, Köhler und Makrelen an.

Die Küste Dumfries & Galloways

 Dieser Küstenabschnitt ist berühmt für seine guten Brandungsangelmöglichkeiten. Zu fangen gibt es Pollack, Lippfisch, Seebarsch, Stachelrochen , Wittling, Dornhai und Hundshaie. Die Riffe der Luce Bay bieten sogar die Chance auf Blauhaie und Heringshaie.

Als beste Köder gelten: Wattwurm, Seeringelwurm, Sandaal, Krebse und Makrele.

 Eine Angelerlaubnis ist für das Meeresangeln nicht notwendig. Manchmal muß man einen Erlaubnisscheine vom Eigentümer des Grundstückes, von dem aus Sie angeln, auch bei einigen Hafenanlagen ist das der Fall.

Wales

 Die Angelmethoden sind die gleichen wie in Irland oder Schottland. Über die besten Plätze informieren Sie die örtlichen Angelhändler. Bekannt für gute Fänge sind die Gewässer rund um Pembroke.

Sehr wichtig ist überall die Gezeitentabelle!