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wrackangeln

Drachenkopf

Fünf Mal Drachenkopf plus Beifang
Fünf Mal Drachenkopf plus Beifang

Der Drachenkopf (Scorpaena scrofa) ist in Frankreich ein sehr beliebter Speisefisch, unter anderem gehört er in jede ordentliche Bouillabaisse. Drachenköpfe sind mit den Rotbarschen, Petermännchen, Knurrhähnen und anderen Knochenfischen verwandt und leben im Mittelmeer und im südlichen Atlantik bis zu den Britischen Inseln.

Der Große Drachenkopf kann bis zu 50 Zentimeter lang werden. An seiner gedrungenen Gestalt, vielen Stacheln, auch am Kopf, und seiner Roten Farbe ist er gut zu erkennen. Man sollte sehr vorsichtig mit ihm umgehen, denn an Rücken- und Afterflosse und am Kopf sitzen Giftstacheln. Der Große Drachenkopf ist in Tiefen bis zu 200 Meter anzutreffen.

Der kleine Drachenkopf

Drachenköpfe aus Asturien
Drachenköpfe aus Asturien

Es gibt auch noch einen nahen Verwandten, den kleinen oder braunen Drachenkopf auch Kleine Meersau genannt. Auf Französisch heißt er La Rablasse (Scorpaena porcus ). Er wird nur 25 – 30 Zentimeter lang und geht im Mittelmeer und südlichen Atlantik des Öfteren an den Haken. Im Aquitaine wird er in Tiefen um die vierzig Meter gezielt geangelt. Köder sind unter anderem Tintenfischstücke, Muscheln oder kleine Fischfetzen, die Hakengröße sollte zwischen 4 und 10 liegen, beim Vorfach reicht ein 0,30mm monofile Schnur. Der Anschlag muss schnell erfolgen, ansonsten hat man das Nachsehen.

Da meist schwere Bleie eingesetzt werden müssen und Rute und Rolle entsprechend sein sollten, kann man nicht von einem richtigen Drill sprechen, aber im Meer kennt man nie die möglichen Beifänge, zum Beispiel Makrele, Pferdemakrele, Plattfisch, Rochen oder Seebarsch. Und dann kann es dann schon aufregend werden.