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wrackangeln

Brassen

Brassen sind in den meisten Stillgewässern Europas und im Unterlauf unserer Flüsse zu finden. Auch in Brackwasserregionen, zum Beispiel in den ostdeutschen Boddengewässern leben viele und vor allem auch große Brassen. Normalerweise sind sie mit Würmern, Brot, Frühstückfleisch, kleinen Bolies und anderen Ködern zu fangen, im Brackwasser gehen sie auch an Heringsfetzen.

 

Andere Namen für Brasse ist Blei, Bressen oder Brachsen. Die sehr hochrückigen Fische gehören zu den karpfenartigen Fischen, lateinisch Cypriniden genannt. Die Süßwasserbrassen sind übrigens nicht mit den Salzwasserbrassen verwandt.

Brassen können ein Gewicht bis an die neun Kilogramm und eine Länge bis 75 Zentimetern erreichen. Sie bevorzugen nährstoffreiche Seen und Flüsse und sind oft über schlammigen Grund zu finden. Sie duchwühlen, ähnlich wie Karpfen, den Boden nach Nahrung.

Neben Posen können auch Grundmontagen erfolgreich eingesetzt werden. Wichtig ist auch das Anfüttern. Ein großer Brassenschwarm kann schon so einiges verdrücken.

Brassen sind zwar grätenreich, schmecken aber gut. Vor allem dir größeren Exemplare sind für die Küche geeignet. Wer die Gelegenheit hat, der sollte es mal mit Räuchern probieren. In Osteuropa stehen Brassen oft auf dem Speisezettel.