Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Die Barbe (Barbus barbus)

Beschreibung

 Die Barbe , auch Flussbarbe genannt, hat einen fast walzenförmigen Körper mit hoher, aber kurzer Rückenflosse. Das unterständige Maul hat fleischige Lippen und vier dicke Bartfäden. Die Schlundzähne sind zweireihig angeordnet. Der Rücken ist olivgrün bis braungrün gefärbt und die Seiten sind goldfarben, der Bauch ist meist gelblich. Barben werden im Alter von 4-6 Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit ist von Mai bis Juli. Dabei bevorzugen sie kiesigen Untergrund. Barben erreichen eine Größe von 30-60 maximal bis 90 Zentimetern und ein Gewicht von 0,5 - 6 Kilogramm.

Lebensraum

Man findet Barben in Flüssen und Bächen unterhalb der Äschenregion. Dieser Teil der Flüsse wurde nach ihnen benannt. Es handelt sich um schnellfließende, sauerstoffreiche Gewässerabschnitte welche, im Gegensatz zu den Gewässern der Äschenregion, einen bedeutend höheren Anteil an Muscheln, Schnecken, Kleinfischen, Köcherfliegenlarven und ähnlichem am Gewässergrund aufzuweisen hat. Das Verbreitungsgebiet der Barben ist ganz Europa außer Irland, Skandinavien und Spanien. Dort leben andere größere Barbenarten. Bekannt sind zum Beispiel die Riesenbarben des Rio Tajo. #

Saison

Saison ist das Sommerhalbjahr, im Winter machen eine Zeit der Winterruhe durch.

Ernährung

Barben ernähren sich hauptsächlich von Kleinfischen, Algen, Muscheln, Schnecken u.ä.

Angelmethoden

Sie leben meist in Schwärmen am Grund, wo sie sich ihre Nahrung suchen. Dort sollte man seinen Köder platzieren. Dafür braucht man eine Feeder- oder andere Grundrute mit einem Wurfgewicht bis 120 Gramm. Das hohe Wurfgewicht ist notwendig, damit die schweren Bleie oder Futterkörbchen sicher geworfen werden können. In kleineren Flüssen werden auch erfolgreich Posenmontagen oder leichtere Grundruten, eingesetzt. Gute Köder sind kleine Köderfische, Würmer, Maden, Käse oder auch kleine Bolies.

Kulinarisches

Barben sind grätenreich und wenig wohlschmeckend.