Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Angelsportvereine (Angelvereine) in Schleswig-Holstein

Auf den folgenden Seiten erhalten Angler Informationen zum Angeln an Lübecks Gewässern wie Ostsee, Trave, Wakenitz, Brodtener Ufer und viele mehr. Ausgabestellen für Erlaubnisscheine findet der interessierte Angler ebenso wie Informationen zum Angelrecht in Lübeck und Schleswig-Holstein.

Fischereiverein Burg e.V., Ihleweg 30, Telefon: 03921 986369, www.fischereiverein-burg.de, Etwa 900 Hektar Fischgewässer, Gastkarten: Ja

Ahornweg 26, 25436 Uetersen, Tel: 04122 / 31 53. Gastkarten: ja. Der Sportangelverein hat elf verschiedene Gewässer mit rund 105 Hektar Wasserfläche, alle im Kreis Pinneberg.

1. Vorsitzender ist Werner Negele. Ein großer Verein mit verschiedenen Untergruppen. Gewöhnungsbedürftige Navigation

24226 Heikendorf, Telefon: 0431-2398133, Gewässer: Ostsee / Kieler Förde (freies Angeln)

Ein guter Internetauftritt mit übersichtlicher Navigation. Zehn Boote für Gastangler stehen zur Verfügung.

Der Verein verfügt zur Zeit über sechs Pachtgewässer. Gastkarten sind erhältlich. Aal, Hecht, Zander, Barsch, Regenbogenforellen, Schlei, Karpfen und alle Weißfischen können gefangen werden.

Die Mitglieder des Vereins angeln hauptsächlich im Nord-Ostseekanal.

Erster Vorsitzender des Angelvereins ist Hans-Georg Rosskamp. Eine übersichtliche Seite mit vielen Informationen, aktuelle Fangfotos und Termine.

Mühlenstraße 20, 24855 Bollingstedt, Telefon: 04625/7545.

Der erste Vorsitzende ist Herr Franz Stobbe. Telefon u. Fax: 04109 - 9487. Es werden unter anderem Forellen, Hechte und Aale im Wilstedter See gefangen.

Eine Verein, früher nur für Eisenbahner, für Freunde es Hochseeangelns.Das hochseetüchtige vereinseigene Boot liegt im Fischereihafen von Lübeck-Travemünde. Der erste Vorsitzende ist Jürgen Schmidt.

Angeln zwischen Nord- und Ostsee in Schleswig-Holstein, im schönen Dithmarschen, direkt an der Eider. Die Eider ist einer der saubersten Flüsse in Deutschland und ein wahres Anglerparadies. Ein jährlicher Neubesatz sorgt für einen vielfältigen Fischbestand wie Karpfen, Schlei, Aland, Brassen, Rotaugen bei den Friedfischarten - und Hecht, Aal, Zander und Barsch bei den Raubfischen.

Erster Vorsitzender ist Herr Thomas Eickmeier, Tel: 0431 / 78 56 46, Email: TEickmeier@T-Online.de. Die Hauptangelgewässer sind der Nord-Ostsee-Kanal, sowie Nord- und Ostsee. Regelmäßige Veranstaltungen sind Brandungsangeln, Forellenangeln, Heringsangeln und Hornhechtangeln.

Internetauftritt mit Fotos der Gewässer. Aktuelle Informationen. Es können teilweise Gastkarten erworben werden.

Der Verein bewirtschaftet einen See an der Niendorfer Straße in Norderstedt. Die Fangstatistiken der Mitglieder weisen meist Karpfen, Schleie, Forellen, Aale, Barsche und Hechte auf.

 

Ohne Homepage: ASV Godenfang von 1984 e.V.

Möchten Sie Ihren Angelverein eintragen?

Angeln in Schleswig-Holstein

Das nördlichste Bundesland Deutschlands ist wie sein Nachbar Dänemark mit vielen guten Angelgewässern gesegnet. Wie Dänemark auch hat Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren, die Ostsee, die Nordsee und viele interessante Flüsse und Bäche und Seen als Angelgewäser zu bieten.

 

Der Meeresangler hat in der Ostsee die Wahl zwischen Brandungsangeln auf Plattfische und Dorsche, dem Meerforellenangeln mit Blinker/Wobbler und Fliege, im Frühjahr dem Angeln auf Heringe vom Ufer oder vom Boot aus und dem Angeln von einem der vielen Angelkutter, die von den Häfen auf Dorsch auslaufen.

 

Die Meerforelle kommt an der gesamten Küste vor, gute Stellen sind überall dort, wo der so genannte Leopardengrund vorhanden ist, also ein Mix aus Sandflächen, Steinen und Tangfeldern. Kommt noch eine Strömung dazu, hat man einen Hot Spot gefunden. Je nach Jahreszeit und persönlichen Vorlieben werden Streamer, schlanke Blinker oder Küstenwobbler eingesetzt. Die besten Monate sind im Frühjahr und Herbst, dann können wahre Sternstunden erlebt werden.

 

Auch für Plattfische sind die kälteren Monate die besten, dann werden Scholle, Flunder und Kliesche und an einigen Stellen sogar Steinbutt erbeutet. Beim Brandungsangeln benötigt man dafür eine lange Brandungsrute mit passender Rolle und Schnur, verschiedene Paternoster und Wattwürmer, Seeringelwürmer. Garnelen und/oder Fischfetzen. Erfolgreich sind auch Cocktails aus den vorgenannten Zutaten. In der Abenddämmerung und nachts werden zudem Dorsche gefangen.

 

Wenn sich im Frühjahr das Wasser erwärmt, kommt der Hering, um zu laichen. Dann tummeln sich dicht an dicht die Angler an den bekannten Heringsplätzen, wie z.B. in Kappeln an der Schlei, im Kieler Hafen oder auch im Flensburger Hafen. Auch auf dem Wasser herrscht dann ein reger Verkehr von Anglern mit Kleinbooten.

 

Das ganze Jahr über fahren in Schleswig-Holstein Kutter zum Pilken auf Dorsche aufs Meer hinaus. Die Kosten sind erschwinglich und der Skipper hat eine gute Nase für den Fisch. Große Dorsche jenseits der 20 Pfund Marke werden zwar mehr in den kälteren Monaten gefangen, aber die Chance auf einen Brummer ist das ganze Jahr über vorhanden. Im Sommer kommen noch Makrelen hinzu, deren bestand seit einigen Jahren wieder besser wird.

 

Das Angeln in der Nordsee ist von den Gezeiten abhängig. Gefangen wird bei auflaufendem Wasser und bei Stauhochwasser, dem Höhepunkt der Tide. Bevorzugte Plätze sind Molen, von denen man noch am ehesten tieferes Wasser erreicht. Zielfische sind Plattfische und im Hochsommer die inzwischen reichlich vorhandenen Meeräschen, die man dabei beobachten kann, wie sie Algen in den Häfen von den Spundwänden oder von den Steinen der Molen abweiden. Allgemein sind die Verhältnisse im Meer, vor allem beim Hochseeangeln, in Dänemark besser. Reviere wie das Weiße Riff oder das Gelbe Riff hat Schelswig-Holstein einfach nicht zu bieten. In der Deutschen Bucht ist es einfach zu flach und zudem fehlen große Riffe in denen sich die Fische verstecken könnenfast gänzlich (Ausnahme: Helgoland).

 

Der Nord-Ostsee-Kanal ist ein Angelgewässer mit ganz eigenem Flair. Er verbindet die Ostsee bei Kiel mit der Nordsee bei Brunsbüttel. Dementsprechend ist das Wasser brackig. Auf der ganzen Strecke ist er top für Weißfische und Aale, im April für Heringe. Ansonsten werden hier Zander gefangen und an einigen Strecken auch Karpfen. Im Mündungsbereich bei Kiel gehen auch Meerforellen, Plattfische und Dorsche an den Haken.

 

Aber auch die Seen und Flüsse in Schleswig Holstein haben es in sich, das Angeln lohnt sich fast überall. Seit vielen Jahren werden Lachse und Meerforellen wieder angesiedelt – mit gutem Erfolg. Man sollte sich als Inhaber einer Gastkarte an die Fangbegrenzungen halten, um auch in den kommenden Jahren den Bestand zu erhalten. Bachforellen und Regenbogenforellen kommen ebenfalls in vielen Fließgewässern vor und erreichen schöne Größen.

 

Viele Flüsse sind auch gute Reviere für Hecht, Zander, Karpfen, Graskarpfen, Rotaugen, Rotfedern, Barben und andere Weißfische. Gute und bekannte Gewässer sind z.B. die Treene, die Eider, die Sorge, die Schlei und die Stör.

 

Von den vielen Seen in Schleswig Holstein sind vor allem der Plöner See und der Ratzeburger See bekannt, es gibt aber noch eine Vielzahl weiterer, wie z.B. der Wittensee, der Westensee, der Bistensee und die Preetzer Seen. Überall reichlich vorhanden sind Weißfische, Karpfen und Barsche. Hechte und Zander kommen ebenfalls vor und erreichen in einigen Seen mitunter kapitale Größen, meist benötigt man aber ein Boot für diese Fischarten.

 

Schleswig-Holstein hat deutlich mehr zu bieten, als nur Transitland für Dänemarkurlauber zu sein. Es lohnt sich, einmal Station zu machen und das Land näher kennen zu lernen. So mancher Urlauber spart sich dann desöfteren einmal den weiten Weg gen Norden.