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wrackangeln

Angellexikon U

überfischt, Überkopfwurf, Unterfangkescher, Uptide-Fischen

überfischt

Ein Gewässer das sehr häufig und regelmäßig beangelt wird. Die Fische haben, in solchen Gewässern, schon oft Bekanntschaft mit den Anglern und seinen Tricks gemacht. Aus dem Grund ist es schwer maßige Fische zu fangen. Es müssen nicht unbedingt nur kleinere Gewässer sein die überfischt sind. Oft fangen nur die Sportangler noch gut die auch einmal mit neuen Ködern oder Methoden experimentieren.

 

Überkopfwurf

Ein beliebter Wurf der allerdings viel Raum nach hinten und oben benötigt.Die Rute wird bei diesem Wurf zügig über den Kopf des Werfenden geschwungen. Mit ihm lassen sich große Weiten erzielen.

Übersetzung ist mit einer Gangschaltung am Fahrrad zu vergleichen.Hat eine Rolle eine Übersetzung von 1:4,75 so dreht sich der Rotor bei einer Kurbelumdrehung genau 4,75 mal um die Spule. Je höher die Übersetzung, desto mehr Schnur wird pro Kurbelumdrehung auf die Rolle gespult.Beim Spinnfischen ist eine hohe Übersetzung von Vorteil. Bein Meeresfischen mit der Multirolle auf große Fische ist eine niedrige Übersetzung besser, weil der Angler beim Einkurbeln mehr Kraft ausüben kann und das Getriebe weniger belastet wird.

 

Überwurfkorb

Ein der Länge nach aufklappbarer Korb zum Landen von Fischen an unzugänglichen Stellen. Traditionell ist der Korb aus Drahtgeflecht, damit er im Wasser untergeht. Kopfüber gleitet er an der Angelschnur befestigt in die Tiefe. Wenn er im Wasser über dem Fisch angelangt ist, wird der Überwurfkorb an seiner, an ihm befestigten, Extraschnur, mitsamt der Beute in die Höhe gezogen. Natürlich muß die Schnur am offenen Ende des Korbes befestigt sein, damit die Beute im Korb bleibt.

 

Ungarn

Angeln in Ungarn ist sehr beliebt. Deswegen werden von den örtlichen Anglervereinen eine große Zahl an Seen und Teichen sehr gut gepflegt.Die Flüsse Donau und Theiß sowie die Seen Balaton und der Velence-See zählen zu den beliebtesten Gegenden für Angler. Ob Hechte, Karpfen, Zander, Weißfische oder Aale - Ungarn bietet den Anglern fischreiche Gewässer und Ruhe.

Angelscheine bekommt man gegen Vorlage des Personalausweises bei den Fischereibehörden und bei den örtlichen Touristikinformationszentren.

Süd-Westungarn: In den beiden großen Flüsse Donau und Drau wimmelt es von Hechtbarschen, Hechten, Karpfen und Wesfischen. An der Donau von Bölcske bis Mohács findet man bereits zahlreiche Angelplätze. Die Drau ist bekannt für ihre ursprüngliche Natur.

Die besten Angelplätze: Fischteiche von Orfü, Abaliget, der ruhige Donauarm bei Fadd, die Anglerseen von Paks und der Wasserspeicher Deseda. Weitere Infos: Verband der Anglervereine im Komitat Somogy, Tel: 0036-82-317-776

Theiß-SeeAngler waren die ersten Touristen am Theiß-See - und bis heute gilt diese Gegend als das Anglerparadies, denn hier leben mehr als 50 Fischarten. In vielen Hotels und Restaurants findet man Fotos, die von anders als manipuliertes Angler-Latein gelten würden: stolze Angler präsentieren ihre riesen Fänge, bisweilen auch menschengroße Welse. Die meisten Siedlungen am Theiß-See haben bewachte Anlegeplätze, Geschäfte mit Anglerzubehör, wo auch Tages-Angelscheine erworben werden können. Mit einem gültigen Angelschein und lokaler Genehmigung für Theiß-See und Nebengewässer darf vom Ufer oder vom Boot aus geangelt werden. An vielen Anlegeplätzen können Boote ausgeliehen werden.

Weitere Infos: Sport- und Anglerverein in Tiszafüred, Tel: 0036-59-351-686

 

Unterfangkescher

Zweckmässigste und schonendste Möglichkeit Fische aus dem Wasser zu heben ist der Gebrauch eines Unterfangkescher. Selbst große Fische lassen sich mit entsprechenden Modellen gut damit Landen.

 

Unterströmung

Strömung im Wasser unterhalb der Wasseroberfläche und deshalb nicht leicht zu erkennen. Es ist auch möglich das ein Oberflächenströmung eine vollkommen andere Richtung nimmt als die Unterströmung. Wenn man am Grund fischen will, muss ein S-förmiger Schnurbauch in Kauf genommen werden. Schlimmstenfalls ist das Angeln unmöglich, weil der Köder nicht kontrolliert angeboten werden kann.

 

Uptide-Fischen

Eine besondere Variante des Bootsangelns, die besonders auf den Britischen Inseln und den Niederlanden ausgeübt wird, aber auch anderswo gute Erfolge bringt. Das Boot wird verankert. Mit speziellen Uptide-Ruten oder auch leichten Pilkruten wird etwa 50 Meter voraus (im 90 Grad Winkel), also in Ankerrichtung, geworfen. Als Blei kommt ein Krallenblei zum Einsatz. Es ist wichtig das Blei frei absinken zu lassen. Ein leichter Schnurbogen drückt das Blei in den Boden und sorgt dafür das es nicht abtreibt.

Diese Methode kommt in Gewässern mit starker Gezeitenströmung und sandingen oder lehmigen Boden angewendet. Die besten Erfolge werden bei auflaufendem Wasser erzielt. Im Fachhandel werden spezielle Uptideruten angeboten. Als Rollen kommen größere Stationärrollen oder mittlere Multirollen in Frage.