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wrackangeln

Angeln auf Steinbutt

Erste Möglichkeit: Verwendung eines Treibankers

 

Ein Treibanker reduziert die Geschwindigkeit des Bootes. Die Angler verwenden ein recht schweres Blei. Der Köder wird bis zum auf den Grund hinab gelassen, aber keine Schnur mehr nachgegeben. Der Vorteill dieser Methode, bei der ge­bremsten Drift haken sich die meisten Steinbutts von selbst. Die besten Ruten für diese Art Angelei sind Uptide-Ruten, die besten Rollen sind Multirollen die mit geflochtener Schnur bespult sind.

Das Blei sollte auf der Hauptschnur gleiten und durch einen Wirbel gestoppt werden.

 

 

An dem Wirbel wird ein monoflles Vorfach von etwa eineinhalb Meter Länge befestigt.

Es ist sinnvoll zwischen Vorfach und Haupt­schnur eine zwei bis drei Meter lange Schlagschnur aus 0,50er bis 0,60er monofiler Schnur zu schalten. Der Haken sollte die Größe 5/0 bis 6/0 betragen sollte eine große Innenweitebesitzen und sehr scharf sein.

 

 

Gute Köder sind Ma­krelen oder Sandaale, etwa zehn mal zwei Zentimeter großen Fetzen sind ideal.

 

 

Anködern:

1) Den Köder einfach an dem Hautstück aufstecken.

2) Den Haken unten am Köder befestigen, dass Ende sollte ungefähr einen Zentimeter hinter dem Hakenöhr liegen. Dann das Vorfach zweimal um das Ende des Hekens schlingen.

 

Den Streifen nur einmal aufspießen, sonst dreht er sich wie ein Propeller und wird dadurch nicht mehr so interessant ist.

 

Driftfischen auf Steinbutt

Je nach Strömung muss ein Gewicht gewählt werden, welches den Köder am Grund hält, aber trotzdem so leicht ist die Montage über den Bodern schleifen zu lassen. Der Köder muss immer am Boden gehalten werden. Um das zu erreichen, sollte die Rutenspitze gleichmäßig wippen, während das Bleigewicht über den Grund schleift. Gewöhnlich äußert sich ein Biß eines Steinbutt etwas kräftiger als eine Wippbewegung; der Takt der Rutenspitze scheint unterbrochen zu werden. Sofort etwas Schnur geben und nach einigen Sekunden kräftig anschlägen.

 

 

Freilaufmethode auf Steinbutt

Nach dem Ablassen der Montage den Freilauf der Multirolle einschalten und mit dem Daumen kräftig auf die Spule drücken um das Drehen der Spule zu verhindern. Wenn ein Biss erfolgt, den Daumen freigeben und dem Fisch Zeit geben, den Köder zu nehmen. Mindestens 15 Se­kunden warten, dann den Freilauf ausschalten und anschlagen.