Direkt zum Inhalt springen
wrackangeln

Meeresangeln in Nordspanien

Angeln auf Wolfsbarsch in Gijon
Angeln auf Wolfsbarsch in Gijon

Im Norden Spaniens im Baskenland, in Asturien und Galizien sind die Verhältnisse fast wie in Mittel- und Westeuropa. Dort gibt es Seebarsch, verschiedene Meeresbrassenarten, Plattfische, aber auch Lachs und Meerforelle. Erfolgreiche Angler haben den Gezeitenkalender im Kopf. Gut drei Stunden vor dem Höhepunkt der Flut am Wasser sein und etwa vier Stunden bleiben, so lautet das Erfolgsrezept.

In den Flussmündungen gibt es große Meeräschen, die aber, wie überall, nur schwer an den Haken zu bekommen sind. Wer an den Wanderwegen der Meeräschen vorsichtig mit Weißbrot anfüttert und eine weitgehend durchsichtige Vorfachschnur wählt, kann gute Fänge machen.

 

Angelboot in Nordspanien
Angelboot in Nordspanien

Es ist sogar möglich Conger an den Haken zu bekommen. Dafür sollte man abends oder nachts einen Köderfisch in der Nähe von vermuteten Unterständen auslegen. Eine stabile Rute, kräftige Schnur und eine kräftige Rolle sind notwendig um die Conger nach dem, oft sehr vorsichtigem, Biss auch zu landen. Dafür eignet sich nur ein stabiles Gaff.

 

Angelboot vor der Küste von Gijon
Angelboot vor der Küste von Gijon

Beim Spinnfischen auf Seebarsch verwenden die Asturier und Galizier oft einen einfachen Spinnköder, der aus einem Durchlaufblei mit zwei Haken und Ziegenhaar besteht. Die Einheimischen fahren bei günstigen Wetterverhältnissen auch gerne auf das Meer um Calamaris zu angeln. Kutterangeln, wie es in Mitteleuropa üblich ist, gibt es in Nordspanien noch nicht. Urlaub in Nordspanien kann immer auch ein erfolgeicher Angelurlaub sein.