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wrackangeln

Angellexikon S

Scharkante, Schelf, Schleppangeln, Specimen Fishing...

Stationärrollen
Stationärrollen

Scharkante

Eine Kante unter der Wasseroberfläche in einem Gewässer an der die Wassertiefe plötzlich stark anfällt. Diese Kante trennt den Uferbereich vom übrigen Gewässer ab. Bei Raubfischangler gilt sie als Hot Spot, da es die Raubfische nicht weit haben um zum nahrungsreiche Uferbereich zu kommen.

 

Schelf

Der Schelf ist der flache, aus ehemaligem Festland bestehende Bereich der Küste der eine Tiefe bis zu 200 Metern aufweist.

 

Schirm

Ein großer, tarnfarbener Anglerschirm. Meistens mit einem stabilem Erdspeer versehen. Einerseits soll er gegen Regen und Sonne schützen und andererseits als Tarnung dienen.

 

Schirmzelt

Ein Schirmzelt ist ein teilweise geschlossener Anglerschirm. Dies erhöht den Schutz des Anglers vor schlechtem Wetter. Deshalbkann an ihm eine Plane befestigt werden. Außerdem kann er im Boden verankert werden.

 

Schlagschnur

Die Schlagschnur dient - wie der Name schon sagt - zum sicheren Werfen (Schlagen) wenn mit großer Kraft hohe Bleigewichte in die Brandung geworfen werden sollen. Wer z.B. 0,30mm starke Hauptschnur fischt braucht 5-8 Meter Schlagschnur von 0,50mm bis 0,70mm damit die Schnur beim Werfen nicht reisst. Teilweise werden Schlagschnüre aber auch beim Distanzfischen auf Karpfen eingesetzt.

 

Schleppangeln

Eine alt bekannte Angelart die vor allem in großen Seen eine lange Tradition hat. Vom Ruder- oder Motorboot ( heute häufig Elektroot) wird der Kunst- oder Naturköder hinter dem Boot hergeschleppt.

  

 

 

Specimen Fishing

Angeln für Angler die sich auf eine Fischart spezialisiert haben und ihr (fast) ausschließlich nachstellen. Natürlich versuchen sie möglichst kapitale Exemplare ihres Zielfisches zu fangen. Meistens setzen die Specimen Angler die gefangenen Fische zurück um den Bestand zu schonen.

 

Stationärrolle, Shivry, Spinnerbait, Spinnfischen...

Shivry

Eine Futter bzw. Anfütterungsmasse beim Meeresangeln vom Ufer. Die Masse, die aus Fischstücken, kleingehacktem Fleisch, Kleie und Fischblut besteht, wird in einen Netzsack gefüllt und an einer geeigneten ( tief und strömungsreich ) Stelle beschwert ins Wasser gelassen. Alternativ kann man in regelmäßigen Abständen z.B. mit einem Löffel die Masse ins Wasser werfen.

 

 

Sollbruchstelle

Ein Schnur die vor der Hauptschnur angeköpft wird um den Schnurverlust nach einem Hänger und anschließendem Abreißen zu minimieren.

 

 

Spinnerbait

Ein Spinnerbait besteht aus einem Drahtwinkel mit einem Jig an der einen und Spinnerblättern an der anderen Seite. Die Seiten sind etwa zwei bis sechs Zentimeter lang. In den USA sind Spinnerbaits ein beliebter Schwarzbarschköder und in Frankreich wird sie viel auf Hecht, Zander und Barsch eingesetzt.

 

 

Spinnfischen

Das Angeln mit einem bewegt geführten Spinnköder. Meistens wird mit einem eigenschwerer Blinker o.ä. geangelt. Es kann aber auch toter Köderfisch am System oder ein sehr leichter Köder mit zusätzlicher Beschwerung (Bodentaster, Wasserkugel) eingesetzt werden. Ziel ist es immer den Raubfisch eine Beute vorzugaukeln und ihn zum Biß zu animieren.

 

 

 

Stationärrolle

Die Stationärrolle ist die Standardrolle für Spinn-, Grund- und Posenangler. Meeresangler setzen sie zum Brandungsangeln und zum Spinnfischen vom Ufer, vom Boot und zum leichten Pilken ein. Der Name Stationärrolle kommt von der feststehenden Spule, auf der die Schnur aufgespult wird. Ein Schnurfangbügel der um die Spule rotiert wickelt die Schnur auf die Spule. Geschlossen hält er die Schnur auf der Spule. Beim Wurf wird der Schnurfangbügel zurückgeklappt, um die Schnur freizugeben.