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wrackangeln

Giant Trevaly, Sailfish, Snapper, Blue Marlin

Die Malediven bestehen aus einer Gruppe von 26 Atollen mit insgesamt 1.190 Korallen-Inseln im Indischen Ozean. Die wie auf einer Perlenkette aufgereihten Inseln liegen etwa 700 Kilometer süd-südwestlich von Indien.

Beliebt sind die Inseln nicht nur bei Tauchern, sondern auch bei Anglern, vor allem aus Japan und den USA.

 

Wer ausgiebig angeln möchte sollte eine Angelsafari buchen, denn es ist auf vielen Inseln verboten, mit Rute und Rolle, vom Strand aus zu Angeln. Nur die Handleine ist stellenweise erlaubt. Man will Unfällen mit Tauchern vorbeugen! Die Angelsafaris sind unbedingt zu empfehlen, der Service ist aufmerksam und die Besatzung ist genauso "fischgeil" wie die Gäste. Auch (Ehe-)Frauen fahren auf diesen Safaris gerne mit und genießen die unberührte, paradiesische Natur. Dazu die Sonne, das blaue Meer, frische Kokosnüsse und Früchte - und die Fische!

Was will der kältegeschädigte Mitteleuropäer mehr?

 

Trolling

Trolling deutsch Schleppangeln ist die gängigste Angelart auf den Malediven. Dabei werden große Wobbler oder Köderfische in Entfernungen bis zu 100 Metern hinter dem Boot, an der Oberfläache oder kurz darunter, geschleppt. Zum Trolling braucht man hier andere Köderfischdimensionen als in Mitteleuropa.

Bis zu fünf Kilogramm schwer sind die geschleppten Köderfische bei Naturködermontagen. Ein kleiner Marlin von sagen wir mal 100 Kilogramm schlürft sich diesen Köderfisch rein wie eine Dosensardine. Allerdings sollten auch das Gerät entsprechend sein. Neben dem Trolling sollte man auch unbedingt Popping probieren.

 

Popping, was ist das?

Popping ist schweres Spinnfischen mit einer Art riesigen Oberflächenwobbler. Diese werden weit hinaus zum Riff geworfen und dann sehr schnell wieder eingeholt und sehr schnell heisst sehr schnell! Dabei sollte der Köder desöfteren die Wasseroberfläche durchbrechen!

An den Poppern (Eine Art Wobbler), sind große Drillingshaken aus besonders hochwertigem Stahl montiert. Haken minderer Qualität würden bei den kampfstarken GT`s (Giant Trevalys) und Snapper dieser Region ohnehin nicht ausreichen. Die Fische haben hier Mäuler wie Rohrzangen und würden unsere bekannten Hechtlöffel und Wobbler einfach auffressen. Auch die Rolle, Rute und Schnur sind allerhöchsten Belastungen ausgesetzt. Geflochtene Schnur ist beim Popping nicht möglich, zu geringe Dehnung. Und noch etwas geht nicht: Ein schwaches Herz oder schwache Nerven.

Driftfischen

Weiterhin interessant ist das Driftfischen. Durch das regelmäßige Einwerfen von Sardinen werden Fische in die Nähe des Bootes und der Köder gelockt. Dabei werden neben Thunfischen, auch Haie und andere Fischarten zum beissen animiert.

Neben toten finden auch lebende Köderfische Verwendung.

 

Es kann allerdings manchmal Stunden dauern bis die Fische den Köder gefunden haben. Bei rauer See ist Driftfischen allerdings nur für Anglern mit stabilem Magen empfehlenswert, aber an solchen Tagen wird die Crew sowieso das Fischen hinter geschützten Riffen empfehlen. Da die Kommunikation mit den Crews auf den Malediven sehr gut klappt, bleiben keine Wünsche offen und jeder kommt reichlich zu seinen Fischen.

Grundangeln

Vom verankerten Boot aus ist auch das Grundfischen auf Zackenbarsch und viele weitere Fischarten möglich. Besonders nachts kann man seine Überraschungen erleben. Aber auch hierbei sollte das Gerät stabil, die Montagen ohne Schwachstellen und der Angler redaktionsschnell sein. Wenn der Gegner erst einmal in sein Versteck geflüchtet ist, ist der Kampf sofort zuungunsten des Anglers entschieden.