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wrackangeln

Angeln in Finnland

Schäre bei Helsinki
Schäre bei Helsinki

Finnland liegt am Nordende der Ostsee, dem größten Brackwassermeer der Welt. In dem Land zwischen Schweden und Russland kann man das ganze Jahr sein Glück beim Fischfang versuchen, im Sommer mit den gängigen Angelmethoden wie Spinnfischen, Fliegenfischen, Posenangeln oder Grundangeln und im Winter mit Eisangeln.

Lachs, Meerforelle, Forelle, Saibling, Maräne, Hecht und Zander sind die beliebtesten Fischarten. Da die Ostsee vor der finnischen Küste weitgehend ausgesüßt ist, wird man beim Angeln auf Dorsch, Pollack und Co kein Glück haben, umso mehr auf die oben genannten Fischarten. In Finnland hat das Angeln, ebenso wie im übrigen Skandinavien einen ganz anderen Stellenwert wie in anderen Ländern. Selbst Grundschulklassen gehen gemeinsam zum Barschangeln, natürlich jeder mit einer Schwimmweste versehen: Sicherheit geht vor.

 

Ålandinseln Tampere und Kokkojärvi

Cottage, in Finnland Mökki genannt
Cottage, in Finnland Mökki genannt

Wer noch nicht 18 Jahre alt geworden ist oder das 65zigste Lebensjahr erreicht hat, der braucht keinen Angelschein, alle anderen Sportfischer müssen eine Angellizenz erwerben. Die Kosten halten sich aber in Grenzen (20-27 Euro für einen Jahresschein).

Das südlichste Angelrevier Finnland sind die Ålandinseln, eine Inselgruppe zwischen Schweden und dem finnischen Festland. Die Inseln - wahre Urlaubsparadiese – sind bekannt für ihre guten Fänge auf Hecht, Barsch und Meerforelle.

Ein beliebtes Revier sind die Seen bei Tampere in Westfinnland 170 Kilometer nördlich von Helsinki. Viele Sportfischer stellen hier erfolgreich den zahlreichen Zandern der Region nach.

Wer von Helsinki aus etwa 550 Kilometer in nordöstlicher Richtung fährt, der befindet sich in Nordkarelien, einer geschichtsträchtigen Region an der Grenze zu Russland.

Rund um Kokkojärvi finden sich zahlreiche sehr gute Angelmöglichkeiten für Schleppfischer, Fliegenangler oder Spinnfischer. Neben Zandern sind Äschen und Bachforellen die Zielfische der Sportfischer. Ein beliebtes Angelgewässer ist der Fluss Lieksanjoki, der durch einige große Seen fließt und einige wilde Stromschnellen bildet.

In Finnisch-Lappland ganz im Norden des Landes liegen berühmte Lachsflüsse wie der Tenojoki, der Fluss mit dem größten Lachsbestand Europas, und auch der Tornionjoki. Jedes Jahr werden hier Lachse zwischen 30 und 50 Pfund gefangen, Fänge, die nur mit bester Ausrüstung und viel KnowHow gelingen. Lappland ist aber auch für seinen guten Bestand an sehr großen Äschen, Seesaiblingen und Bachforellen bekannt, ein Paradies vor allem für Fliegenfischer.