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wrackangeln

Äsche (Thymallus thymallus)

Beschreibung

Die Äsche ähnelt den Maränen und einigen Karpfenartigen in ihrem Äußerem, aber ihr Erkennungsmerkmal die breite und hohe Rückenflosse macht sie unverwechselbar. Ganz besonders ausgeprägt ist die Rückenflosse bei den Männchen. Hinzu kommt eine Fettflosse. Sie hat einen gestreckten, seitlich abgeflachten Körper. Der Kopf ist klein und das Maul leicht unterständig. Jüngere Äschen sind silbrigweiß mit einem graugrünen bis dunkelblauen Rücken. Ausgewachsene Tiere sind dunkler mit fast schwarzen Flecken. Die Tiere werden meist 5-6 Jahre, in Ausnahmen auch 10 Jahre, alt. Ihr Gewicht liegt meist zwischen 0,5 und 1,5 Kilogramm, der Rekord liegt bei über 4,5 Kilogramm. Der Schwerste bislang in Deutschland gefangene Äsche wog 5 Pfund und 200 Gramm.

Lebensraum

Sie lebt in ganz Europa kommt aber nicht in allen Regionen vor. Sie ist in England, Skandinavien, Mittel - und Osteuropa vertreten, stellt aber hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Äschen bewohnen in Schwärmen das offene Wasser und wechseln ihren Standort selten. In Flüssen bevorzugen sie solche Gewässerabschnitte an denen sowohl Stromschnellen als auch langsam fließende Strecken vorkommen.

Ernährung

 Äschen ernähren sich von Larven von Wasserinsekten, Weichtieren und ins Wasser gefallene Landinsekten. Die Laichzeit liegt in den Monaten März, April und Mai, dabei brauchen sie kiesigem Grund. Da die natürliche Fortpflanzung heute nicht überall gewährleistet ist, wird sie auch künstlich vermehrt.

Angelmethoden

Meistens wird sie mit der Fliegenrute befischt. Dabei werden oft sehr kleine Fliegen eingesetzt. Auch auf sehr kleine Spinner oder auf kleine Würmer, Maden oder Insekten beißen sie.

Kulinarisches

Die Äsche ist eine Bereicherung für jede Tafel. Am besten kommt ihr Geschmack beim vorsichtigen Dünsten heraus. Mit einer leichten Beurre Blanc serviert wird ihr feiner Geschmack noch unterstrichen Eine Besonderheit ist ihr leichter Thymianduft.