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wrackangeln

Das Angeln auf Adlerfische

Den Adlerfisch erkennt man ein seinen lang gestreckten Körperbau und seinem abgerundeten, großen und unterständigen Maul ohne Bartfäden. Er hat zwei Rückenflossen, die durch eine Einkerbung getrennt sind. Sein Rücken ist silbrig-grau oder braun mit etwas helleren Seiten, der Bauch silbern. Gelegentlich kommt ein dunkler Fleck auf dem Kiemendeckel vor. Eine Besonderheit ist seine sehr große Schwimmblase mit der er Geräusche erzeugen kann.

Adlerfische können sehr groß werden, mehr als zwei Meter lang mit Gewichten bis 100 Kilogramm. Diese Gewichte findet man in Europa schon lange nicht mehr, 30 bis 40 Kilogramm sind schon sehr kapitale Fische. Wer richtig große Adlerfische fangen möchte, der muss an die Küste Südwestafrikas seine Rute auswerfen.

Vorkommen und Lebensraum

Adlerfische findet man zwischen Ärmelkanal und Südafrikanischer Küste, auch in der Nordsee ist er gelegentlich gefangen worden. Vielleicht findet man ihn im Zeichen der Klimaerwärmung auch bei uns häufiger. Gute Stellen sind zwischen der spanisch-französischen Küste und der Bretagne zu finden. Während Jungfische meist zwischen Felsen zu finden sind und dort Unterschlupf suchen, sind erwachsene Adlerfische auch an Sandstränden zu finden, wo sie Schwarmfischen nachstellen.

Angelmethoden und Beißzeiten

In Europa wird man nur im Frühjahr und Sommer Adlerfische an den Haken bekommen. Sandgrund, starke Strömungen und tieferes Wasser in Ufernähe sind gute Voraussetzungen, um Bisse zu bekommen. Gute Köder sind Tintenfische, Sardinen und Makrelen oder Hornhechtfetzen. Adlerfische sind ungewöhnlich starke Kämpfer, Gute Ruten, Rollen, Schnur, Wirbel und Haken sind also wichtig, wenn man einen gehakten Fisch auch landen möchte.